“Egalitär, nicht elitär” – nach diesem Grundsatz verfährt die Münchner Künstlerin Bettina Zastrow. Mit ihrer neuen Fanpage bietet sie Kunstinteressierten die Möglichkeit, sich einfach und schnell über ihre Werke zu informieren und auszutauschen.
Ab sofort können Kunstbegeisterte Bettina Zastrow auch auf Facebook besuchen. Man muss kein eigenes Facebook-Konto haben, um sich durch die Seite zu klicken. Ein Internetzugang reicht aus. Interessierte finden dort derzeit 35 Fotografien von den Werken der Künstlerin. Außerdem gibt es stets aktuelle Informationen und Fotos zu ihren Aktionen sowie Ankündigungen von ihren Ausstellungen. Fans mit Facebook-Konto stehen weitere Möglichkeiten zur Verfügung: Sie können an die Pinnwand posten und diskutieren. Und sie können sich direkt mit der Künstlerin in Verbindung setzen. Natürlich gibt es auch den „Gefällt mir“-Button von Facebook, den man auch auf ihrer Homepage www.zastrow-art.de wiederfindet. Bettina Zastrow hofft auf reges Interesse und freut sich über Rückmeldungen.
Das Konzept des sozialen Netzwerks Facebook passt Bettina Zastrow, die sich als „Künstlerin zum Anfassen“ versteht. Es ist ihr wichtig, mit Kunstinteressierten in Kontakt zu treten und sich auszutauschen, sie möchte nicht im Elfenbeinturm sitzen. „Facebook gibt mir eine weitere Möglichkeit, mit den Menschen zu kommunizieren, die sich meine Bilder ansehen“, erklärt sie. Die Künstlerin, die die Kunst während einer Pause zwischen zwei Aufträgen für sich entdeckt hat, schätzt Diskussionen über ihre Malerei. Sie gibt bewusst keine Interpretationen ihrer Werke vor. „Jeder kann die Inhalte meiner Bilder auf sich wirken lassen und dabei einen ganz individuellen Bezug zu dem jeweiligen Motiv entwickeln“, bestätigt sie. Denn schließlich habe jeder Mensch eigene Erfahrungen, mit denen er die Bilder verbinden könne.
Ihr neuestes Werk „Spross“ aus 2011 ist in dem ihr eigenen Stil gemalt: Mit klaren Pinselstrichen wurden die abstrahierten Formen in kräftigen Farben auf die Leinwand aufgetragen. Auch die Interpretation dieses Bildes liegt im Auge des Betrachters. „Manche sehen darin Hände, die Wasser auffangen, andere ein Gefäß, in das Tropfen fallen und wieder andere einen Vulkanausbruch“, erzählt Bettina Zastrow. „Für mich stellt es eine stilisierte Pflanze mit zwei Blättern und drei Blüten dar.“ Jeder kann sich von ihren Bildern inspirieren und seinen Gedanken freien Lauf lassen. Und wenn man darüber spricht, schreibt oder postet, entstehen aus der Kommunikation vielleicht völlig neue Ideen. Denn Kunst muss nicht auf der Leinwand enden.
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Keine deutsche Künstlerin in den letzten fünfzig Jahren wurde von den Medien derart kaltherzig gejagt und gnadenlos bloßgestellt wie Hildegard Knef: Umso erstaunlicher ist es, dass diese Schriftstellerin, Sängerin und Schauspielerin in ihren schwersten Jahren in Bezug auf Image und Gesundheit sich gerade einem Illustriertenredakteur grenzenlos anvertraute. In einer sensibel verfassten und dabei ergreifenden, aufrüttelten Beschreibung – soeben auf die Shortlist des Health Media Award 2011 gewählt - gelingt dem früheren Geschäftsführenden Redakteur der Zeitschrift BUNTE, Imre Kusztrich, jetzt ein Porträt der Künstlerin aus einem Blickwinkel, der bisher fehlte: Sein Buch „Ich bin kein Mannequin für Krebs – Reden, fühlen, zittern mit Hildegard Knef“ beschreibt eine von Krankheit und Schmerz geplagte, von Zweifeln belastete und von Zukunftsängsten gezeichnete Frau – auf sich allein gestellt in dem Bestreben, die Familie zu ernähren, ihre Fans zu begeistern und gleichzeitig der Öffentlichkeit ihren wahren gesundheitlichen Zustand zu verbergen.
R.E.M. haben 31 Jahre lang große Musikgeschichte geschrieben. Die einstige Indie-Band, seit 1997 nur noch ein Trio, war mit Hits wie "Loosing My Religion" oder "Everybody Hurts" einst die bestbezahlteste Band der Welt. Eine der ganz wenigen Größen, die die grössten Stadien der Welt füllen können. Heute haben R.E.M. offiziell ihre Trennung bekannt gegeben... : "I hope our fans realize this wasn't an easy decision; but all things must end, and we wanted to do it right, to do it our way. "We have to thank all the people who helped us be R.E.M. for these 31 years; our deepest gratitude to those who allowed us to do this. It's been amazing."
Die Gewinner des WDR Jazzpreises 2011 stehen fest. In der Kategorie „Jazz Improvisation“ entschied sich die Jury für den in Köln lebenden Pianisten Pablo Held. In der Kategorie „Jazz Komposition“ geht der Preis an Jazzmusiker Niels Klein. Beide Auszeichnungen sind mit jeweils 10.000 Euro dotiert. Den Preis für den „Jazz Nachwuchs NRW“ erhält die Big Band der Fachhochschule Düsseldorf. Der Ehrenpreis des WDR Jazzpreises wird in diesem Jahr für besondere Verdienste der Hochschulausbildung NRW vergeben. Preisträger sind die Jazz-Studiengänge der Musikhochschulen in Köln und Essen.
Die Münchner Fotografin Luise Aedtner präsentiert ab September Bilder ihrer poetischen Reportage aus Japan bei der online-Galerie platform. Aedtner ist im Jahr 2010 zwei Monate quer durch Japan gereist. Dort lernt sie die japanische Kultur in der Stadt und auf dem Land kennen. Und sie stellt fest: Japaner sind ein wenig wie Ameisen in einem riesigen Ameisenhaufen. Alles ist quirlig, alles wuselt herum. Wenn man aber den Blick auf die einzelne „Ameise“ lenkt, dann wirkt sie einsam, fast melancholisch.
Dieser Essay erschien im Kultur-Magazin am 20.09.2001, neun Tage nach den Terroranschlägen in den USA. Zu diesem Zeitpunkt hatten sich die unkoordinierten Aussagen und Nachrichten schon ein wenig objektiver Berichterstattung untergeordnet. Aus heutiger Sicht würde ich einige Passagen nicht mehr so schreiben. Man merkt eben schon noch die Ahnung, wie sehr sich die Welt verändern würde. Die wichtigsten Diskussionen sind bis heute nicht abgeschlossen und die wichtigsten Fragen immer noch nicht beantwortet. Das Leitmotiv in diesem Artikel, nämlich Menschen "erobern" mit einem vermeintlichen Freiheitsgedanken erobern zu wollen, ist immer noch aktuell. So auch die Gründe, für ein Scheitern dieser Idee...
Es ist mal wieder Zeit für einige Filmkritiken. Ich habe mir zwei relativ aktuelle Filme herausgesucht. Der eine ein Meisterwerk in meinen Augen, der andere masslos enttäuschend. Ob man beide Filme überhaupt miteinander vergleichen kann? Ja, "Black Swan" und "There Will Be Blood" lassen sich vergleichen. Sie sind nicht nur durch ihre Besetzung in der Oberliga Hollywoods anzusiedeln, sondern auch durch ihr Thema. Beide behandeln "Das Böse" und versuchen, es bildhaft darzustellen. Bei "Black Swan" ist dies vollends misslungen - "There Will Be Blood" hingegen lässt sich kaum überbieten.
Der sogenannte "Klub 27" hat ein neues Mitglied: Amy Winehouse. Ihr Schicksal war absehbar und vielleicht gerade deswegen sind die Tatsachen besonders betrüblich. Selbst für einen wie mich, der mit R´n B, Soul, eben der Stilmischung, mit der Amy Winehouse bekannt geworden ist, eigentlich gar nichts anfangen kann. Legenden sind nicht nur unverwechselbar - das ist im Grunde jeder Künstler. Legenden sind nicht nur einzigartig in dem, was sie tun - das ist streng genommen jeder Mensch in seiner Welt. Legenden sind nicht nur stilbildend - ein Stil löst sich von dem Menschen selbst und kommt ohne ihn aus. Legenden sind alles zugleich und nicht kopierbar. Niemand wird jemals wieder Gitarre spielen wie Jimi Hendrix. Niemals wieder wird es so eine Sängerin geben.
Zwei absolute Klassiker der Popgeschichte gehen zusammen auf Tour: Bob Dylan und Mark Knopfler werden im Oktober und November acht Konzerte in Deutschland geben. Der Vorverkauf für acht Konzerte in Deutschland hat soeben begonnen.