„Wir sind die Rockklasse!“ schallte es vergangenen Freitag durch das Eidelstedter Bürgerhaus. Die Grundschüler im Alter von 7-9 Jahren waren unter der Leitung ihrer Lehrerin Christiane von Deutsch außer Konkurrenz beim zweiten lokalen Wettbewerbskonzert des diesjährigen Pop Up Bandwettbewerbs aufgetreten und boten den perfekten Einstieg in den Konzertabend.
Publikum, Jury und die anderen Bands, die sich für den Wettbewerb angemeldet hatten waren so begeistert, dass lautstark Zugaben gefordert wurden.
Neben der Rockklasse waren die Nachwuchsbands Giving Noise, GiiiO, Kaths and Com und Frazz angetreten, um Publikum und Jury von sich zu überzeugen. Nach einem spannenden Wettbewerbsabend, bei dem einmal mehr deutlich wurde, wie vielfältig Hamburgs Nachwuchsbands sind, da von Rock über 50er-Jahre Coversongs bis hin zu Instrumentalsound alles geboten wurde, entschied Frazz den Wettbewerb für sich. Mit ihrem Instrumentalsound bestehend aus Schlagzeug und zwei E-Gitarren, der Elemente aus Funk, Rock und Jazz vereint, begeisterten sie Jury und Publikum. Sie ziehen damit ins hamburgweite Finale ein, das am 19.06. um 18 Uhr zum Tag der Musik im Knust stattfindet. Dort haben sie erneut die Chance, Publikum und Jury von sich zu überzeugen und ihre Musik einem breiten Publikm zu präsentieren.
Die Idee zum Pop Up Bandwettbewerb entstand im Rahmen der Pop Up Pausenhofkonzerte*, bei denen sich immer wieder herausstellte, dass es bei Weitem nicht genügend Auftrittsmöglichkeiten für junge Bands gibt. Durch den Pop Up Bandwettbewerb wird diesen jungen Musikern die Möglichkeit gegeben live zu spielen, die Veranstalter vor Ort kennenzulernen und sich einem größeren Publikum zu präsentieren. Außerdem winken den Gewinnern des Pop Up Bandwettbewerbs Instrumentengutscheine, Studioaufnahmen und eine mehrtägige Tournee über Hamburgs Schulhöfe mit vielen weiteren Auftrittsmöglichkeiten und der Chance, sich weiter zu vernetzen und zu entwickeln.
Was sind die Pop Up Pausenhofkonzerte? Um Schülerinnen und Schülern die Kraft von Livemusik zu vermitteln sowie jungen Bands die Möglichkeit zu geben, sich vor einem großen Publikum zu präsentieren, realisiert der Landesmusikrat Hamburg seit 2007 die Pop Up Pausenhofkonzerte. Ein Showtruck verwandelt Hamburgs Schulhöfe in den großen Pausen zu Open Air Konzerten mit ausgewählten Hamburger Schulbands.
Pop Up ist ein Projekt des Landesmusikrats Hamburg e.V. in Kooperation mit der Staatlichen Jugendmusikschule. Organisiert und veranstaltet vom Eidelstedter Bürgerhaus, LOLA Kulturzentrum, Rieckhof, Brakula – Bramfelder Kulturladen e.V., Goldbekhaus und dem Bürgerhaus Wilhelmsburg. Die Behörde für Schule und Berufsbildung und die Saga/GWG Stiftung Nachbarschaft unterstützen das Projekt.
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Keine deutsche Künstlerin in den letzten fünfzig Jahren wurde von den Medien derart kaltherzig gejagt und gnadenlos bloßgestellt wie Hildegard Knef: Umso erstaunlicher ist es, dass diese Schriftstellerin, Sängerin und Schauspielerin in ihren schwersten Jahren in Bezug auf Image und Gesundheit sich gerade einem Illustriertenredakteur grenzenlos anvertraute.
In einer sensibel verfassten und dabei ergreifenden, aufrüttelten Beschreibung – soeben auf die Shortlist des Health Media Award 2011 gewählt - gelingt dem früheren Geschäftsführenden Redakteur der Zeitschrift BUNTE, Imre Kusztrich, jetzt ein Porträt der Künstlerin aus einem Blickwinkel, der bisher fehlte: Sein Buch „Ich bin kein Mannequin für Krebs – Reden, fühlen, zittern mit Hildegard Knef“ beschreibt eine von Krankheit und Schmerz geplagte, von Zweifeln belastete und von Zukunftsängsten gezeichnete Frau – auf sich allein gestellt in dem Bestreben, die Familie zu ernähren, ihre Fans zu begeistern und gleichzeitig der Öffentlichkeit ihren wahren gesundheitlichen Zustand zu verbergen.
R.E.M. haben 31 Jahre lang große Musikgeschichte geschrieben. Die einstige Indie-Band, seit 1997 nur noch ein Trio, war mit Hits wie "Loosing My Religion" oder "Everybody Hurts" einst die bestbezahlteste Band der Welt. Eine der ganz wenigen Größen, die die grössten Stadien der Welt füllen können. Heute haben R.E.M. offiziell ihre Trennung bekannt gegeben... : "I hope our fans realize this wasn't an easy decision; but all things must end, and we wanted to do it right, to do it our way. "We have to thank all the people who helped us be R.E.M. for these 31 years; our deepest gratitude to those who allowed us to do this. It's been amazing."
Die Gewinner des WDR Jazzpreises 2011 stehen fest. In der Kategorie „Jazz Improvisation“ entschied sich die Jury für den in Köln lebenden Pianisten Pablo Held. In der Kategorie „Jazz Komposition“ geht der Preis an Jazzmusiker Niels Klein. Beide Auszeichnungen sind mit jeweils 10.000 Euro dotiert. Den Preis für den „Jazz Nachwuchs NRW“ erhält die Big Band der Fachhochschule Düsseldorf. Der Ehrenpreis des WDR Jazzpreises wird in diesem Jahr für besondere Verdienste der Hochschulausbildung NRW vergeben. Preisträger sind die Jazz-Studiengänge der Musikhochschulen in Köln und Essen.
Die Münchner Fotografin Luise Aedtner präsentiert ab September Bilder ihrer poetischen Reportage aus Japan bei der online-Galerie platform. Aedtner ist im Jahr 2010 zwei Monate quer durch Japan gereist. Dort lernt sie die japanische Kultur in der Stadt und auf dem Land kennen. Und sie stellt fest: Japaner sind ein wenig wie Ameisen in einem riesigen Ameisenhaufen. Alles ist quirlig, alles wuselt herum. Wenn man aber den Blick auf die einzelne „Ameise“ lenkt, dann wirkt sie einsam, fast melancholisch.
Dieser Essay erschien im Kultur-Magazin am 20.09.2001, neun Tage nach den Terroranschlägen in den USA. Zu diesem Zeitpunkt hatten sich die unkoordinierten Aussagen und Nachrichten schon ein wenig objektiver Berichterstattung untergeordnet. Aus heutiger Sicht würde ich einige Passagen nicht mehr so schreiben. Man merkt eben schon noch die Ahnung, wie sehr sich die Welt verändern würde. Die wichtigsten Diskussionen sind bis heute nicht abgeschlossen und die wichtigsten Fragen immer noch nicht beantwortet. Das Leitmotiv in diesem Artikel, nämlich Menschen "erobern" mit einem vermeintlichen Freiheitsgedanken erobern zu wollen, ist immer noch aktuell. So auch die Gründe, für ein Scheitern dieser Idee...
Es ist mal wieder Zeit für einige Filmkritiken. Ich habe mir zwei relativ aktuelle Filme herausgesucht. Der eine ein Meisterwerk in meinen Augen, der andere masslos enttäuschend. Ob man beide Filme überhaupt miteinander vergleichen kann? Ja, "Black Swan" und "There Will Be Blood" lassen sich vergleichen. Sie sind nicht nur durch ihre Besetzung in der Oberliga Hollywoods anzusiedeln, sondern auch durch ihr Thema. Beide behandeln "Das Böse" und versuchen, es bildhaft darzustellen. Bei "Black Swan" ist dies vollends misslungen - "There Will Be Blood" hingegen lässt sich kaum überbieten.
Der sogenannte "Klub 27" hat ein neues Mitglied: Amy Winehouse. Ihr Schicksal war absehbar und vielleicht gerade deswegen sind die Tatsachen besonders betrüblich. Selbst für einen wie mich, der mit R´n B, Soul, eben der Stilmischung, mit der Amy Winehouse bekannt geworden ist, eigentlich gar nichts anfangen kann. Legenden sind nicht nur unverwechselbar - das ist im Grunde jeder Künstler. Legenden sind nicht nur einzigartig in dem, was sie tun - das ist streng genommen jeder Mensch in seiner Welt. Legenden sind nicht nur stilbildend - ein Stil löst sich von dem Menschen selbst und kommt ohne ihn aus. Legenden sind alles zugleich und nicht kopierbar. Niemand wird jemals wieder Gitarre spielen wie Jimi Hendrix. Niemals wieder wird es so eine Sängerin geben.
Zwei absolute Klassiker der Popgeschichte gehen zusammen auf Tour: Bob Dylan und Mark Knopfler werden im Oktober und November acht Konzerte in Deutschland geben. Der Vorverkauf für acht Konzerte in Deutschland hat soeben begonnen.