Götz Widmann, Wingenfelder:wingenfelder, Simon & Jan, Panne & Bierhorst, Nils Heinrich und Michael Krebs sind die Bühnengäste des 5. Pantheon Liedermacher-Festivals zu welchem das sonst als Kabarett-Tempel bestens bekannte Bonner Pantheon an mehreren langen Abenden zwischen dem 22.6. und 8.7. in seine wohltemperierten Gewölbe lädt. Das Pantheon präsentiert erneut ein vom Line-up junges, frisches Festival, welches dem vielleicht für manche Gemüter etwas angestaubten Begriff „Liedermacher“ zum Sprung in den Jungbrunnen verhilft und zeigen soll, wer sich mittlerweile so alles in einer fantasievollen dynamischen Szene tummelt. Weitab von moralinsaurem „Correctnessgequengel“, dennoch engagiert, leidenschaftlich und gesellschaftlich relevant, präsentieren moderne Liedermacher durchaus ein Stück sinnlicher Lebensqualität. Es darf also gelacht UND nachgedacht, gefühlt und gefeiert werden, in lockerer Atmosphäre, mitten unter Gleichgesinnten.
Per Definition ist ein Liedermacher schlicht ein Sänger, der Musik und/oder Texte seines Programms überwiegend selbst geschrieben oder originär bearbeitet hat, was im Zeitalter konfektionierter Popsternchen schon mal eine gar nicht so leicht zu überspringende Hürde darstellt. Gutes Hand- Schreib- und Mundwerk, schräger, humorgeladener Sinn und Poesie sind also gefragt.
Zum Auftakt laden am 22.6. (20:00) 2 Männer zur „Gesangsstunde“, die ihre herrlich komischen Gedankengänge mittels Reim und Melodie gerne zu aberwitzig frechen Hymnen veredeln. „Fischers Fritze“, „Ficken für den Frieden“, „Das Mädchen von der jungen Union“, „Männö“ – derartige musikalische Kleinodien werden auf YouTube 10000fach angeklickt, doch sie live zu erleben führt zu weit mehr als Gänsehaut auf dem Zwerchfell.
Beide sind mit Auszeichnungen mittlerweile überhäuft, MICHAEL KREBS nennt 15 Kleinkunstpreise sein eigen und NILS HEINRICH hat soeben den Salzburger Stier „eingesackt“.
Den Zuschauer erwartet an diesem Abend also zwei pralle Hälften gefüllt mit hitverdächtigen Gesinnungsapplausliedern, Rock’n’Roll über Jazz bis hin zum guten alten Lagerfeuersong, Spülmaschinenvoodoo sowie Randgruppenhiphop für jedes Ghetto.
Kai und Thorsten Wingenfelder – ehemals gemeinsam Kopf, Gesicht und Herz der Band FURY IN THE SLAUGHTERHOUSE – stehen mit der Erfahrung aus mehr als 20 Jahren Musikbusiness, nach über 4 Mio. verkauften Tonträgern und mehr als 1.200 gespielten Konzerten während der aktuellen Produktion ihres neuen Albums „Besser zu zweit“ so geerdet im Leben wie nie zuvor. wingenfelder:Wingenfelder eint am 25.6. (19:30) die Begeisterung für wirklich hervorragende Songs und ehrlich erzählte Geschichten. Sie werden ihr Publikum auf eine Reise mitnehmen, von den Anfängen von Fury über die Soloprojekte bis hin zu den neuen auch deutschsprachigen Songs dieser Tage. Eine 6 köpfige Band, die ihre akustischen Instrumente mit elektronischen Effekten paart, die Gitarren und die unverkennbaren Stimmen sorgen für einen Abend, den man in seiner Unmittelbarkeit nicht missen möchte. Der Tipp somit für alle, die die FamilienBANDe von Kai und Thorsten Wingenfelder 2011 live sehen möchte, gehen auch Sie: „Besser zu zweit“! Als Support fungieren sn diesem Abend die Ingenious Rascals.
2 außergewöhnliche Duos im Doppelpack machen auch den Abend des 7.7. (20:00) zu einem ganz besonderen Konzerterlebnis mit musikalischem Biss, hoher Sprachschlagfertigkeit und gewaltigem Spass bei der Sache – oder um es etwas „salopper“ auszudrücken: Weltklassemelodien dargeboten mit reichlich schrägem Wortwitz in dichterischer Tauchtiefe.
Viele kennen Rüdiger Bierhorst von der wohl ersten Liedermachingband Monsters of Liedermaching und lieben ihn wegen seiner Texte und seines einzigartigen Gitarrenpickings..
Sven Panne, der Kultpianist aus Hamburg, spielt Klavier mit Händen und Füßen. Dazu singt er seine charmanten deutschen Texte über Liebe, Leid, Träume und Sehnsüchte. Beide zusammen, als PANNEBIERHORST entlassen ihr Publikum stets ein wenig glücklicher, als es gekommen ist.
Mit zwei Gitarren und zwei Stimmen bewegt sich das 2. Duo des Abends: SIMON & JAN zwischen Südamerika und Wanne-Eickel, Chianti Classico und Hansa Pils, zwischen Fast Food und schwerer Kost. Hier trifft die bekiffte Zimmerfliege auf den traurigen alten Mann, der die Chance zum Go-Card-Rennen verpasste und der kranke Vogel Klaus auf Herrn Kaiser von der Hamburg-Mannheimer.
Mit einem Happeningartigem Heimspiel geht das Festival am 8.7. (ab 20:00) in die nächste Runde. Der Bonner GÖTZ WIDMANN ist nämlich der „Local Hero“ des Festivals, dessen Mitinitiator und gilt zudem als die Ikone unter den neuen deutschen Liedermachern.
Seine Konzerte sind Erlebnisse, die man nie wieder vergisst. Und Götz Widmann holt sich natürlich auch wieder ein bis zwei hoffnungsfrohen Kollegen ins Vorprogramm seines –wie immer – schönen langen Abends, lassen wir uns überraschen.
Die ganze Bandbreite des Festivals changiert zwischen Pop und Satire, Spaß und Tiefe; zwischen Alltag, Politik, großen und kleinen Gefühlen. Ein Festival auf der Genießerseite des Lebens, dass naturgemäß nicht nur die reinen Musikfans sondern auch das vom Pantheon gepflegte Kabarett- und Comedy-Publikum auf seine Kosten kommen lässt. Denn die kleinkunstkompatible Schnittmenge ist schnell erreicht: schräger Spontanwitz und scharfe Spitzen würzen auch die Zeit zwischen den Songs und lassen weitere Funken zwischen Bühne und Publikum überspringen.
Telefonische Reservierungen für die Konzerte sind unter 0228/212521 möglich. Tickets gibt es bei allen Bonnticket/KölnTicket/CTS-Vorverkaufsstellen. Das Pantheon im Internet: www.pantheon.de
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Keine deutsche Künstlerin in den letzten fünfzig Jahren wurde von den Medien derart kaltherzig gejagt und gnadenlos bloßgestellt wie Hildegard Knef: Umso erstaunlicher ist es, dass diese Schriftstellerin, Sängerin und Schauspielerin in ihren schwersten Jahren in Bezug auf Image und Gesundheit sich gerade einem Illustriertenredakteur grenzenlos anvertraute. In einer sensibel verfassten und dabei ergreifenden, aufrüttelten Beschreibung – soeben auf die Shortlist des Health Media Award 2011 gewählt - gelingt dem früheren Geschäftsführenden Redakteur der Zeitschrift BUNTE, Imre Kusztrich, jetzt ein Porträt der Künstlerin aus einem Blickwinkel, der bisher fehlte: Sein Buch „Ich bin kein Mannequin für Krebs – Reden, fühlen, zittern mit Hildegard Knef“ beschreibt eine von Krankheit und Schmerz geplagte, von Zweifeln belastete und von Zukunftsängsten gezeichnete Frau – auf sich allein gestellt in dem Bestreben, die Familie zu ernähren, ihre Fans zu begeistern und gleichzeitig der Öffentlichkeit ihren wahren gesundheitlichen Zustand zu verbergen.
R.E.M. haben 31 Jahre lang große Musikgeschichte geschrieben. Die einstige Indie-Band, seit 1997 nur noch ein Trio, war mit Hits wie "Loosing My Religion" oder "Everybody Hurts" einst die bestbezahlteste Band der Welt. Eine der ganz wenigen Größen, die die grössten Stadien der Welt füllen können. Heute haben R.E.M. offiziell ihre Trennung bekannt gegeben... : "I hope our fans realize this wasn't an easy decision; but all things must end, and we wanted to do it right, to do it our way. "We have to thank all the people who helped us be R.E.M. for these 31 years; our deepest gratitude to those who allowed us to do this. It's been amazing."
Die Gewinner des WDR Jazzpreises 2011 stehen fest. In der Kategorie „Jazz Improvisation“ entschied sich die Jury für den in Köln lebenden Pianisten Pablo Held. In der Kategorie „Jazz Komposition“ geht der Preis an Jazzmusiker Niels Klein. Beide Auszeichnungen sind mit jeweils 10.000 Euro dotiert. Den Preis für den „Jazz Nachwuchs NRW“ erhält die Big Band der Fachhochschule Düsseldorf. Der Ehrenpreis des WDR Jazzpreises wird in diesem Jahr für besondere Verdienste der Hochschulausbildung NRW vergeben. Preisträger sind die Jazz-Studiengänge der Musikhochschulen in Köln und Essen.
Die Münchner Fotografin Luise Aedtner präsentiert ab September Bilder ihrer poetischen Reportage aus Japan bei der online-Galerie platform. Aedtner ist im Jahr 2010 zwei Monate quer durch Japan gereist. Dort lernt sie die japanische Kultur in der Stadt und auf dem Land kennen. Und sie stellt fest: Japaner sind ein wenig wie Ameisen in einem riesigen Ameisenhaufen. Alles ist quirlig, alles wuselt herum. Wenn man aber den Blick auf die einzelne „Ameise“ lenkt, dann wirkt sie einsam, fast melancholisch.
Dieser Essay erschien im Kultur-Magazin am 20.09.2001, neun Tage nach den Terroranschlägen in den USA. Zu diesem Zeitpunkt hatten sich die unkoordinierten Aussagen und Nachrichten schon ein wenig objektiver Berichterstattung untergeordnet. Aus heutiger Sicht würde ich einige Passagen nicht mehr so schreiben. Man merkt eben schon noch die Ahnung, wie sehr sich die Welt verändern würde. Die wichtigsten Diskussionen sind bis heute nicht abgeschlossen und die wichtigsten Fragen immer noch nicht beantwortet. Das Leitmotiv in diesem Artikel, nämlich Menschen "erobern" mit einem vermeintlichen Freiheitsgedanken erobern zu wollen, ist immer noch aktuell. So auch die Gründe, für ein Scheitern dieser Idee...
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Der sogenannte "Klub 27" hat ein neues Mitglied: Amy Winehouse. Ihr Schicksal war absehbar und vielleicht gerade deswegen sind die Tatsachen besonders betrüblich. Selbst für einen wie mich, der mit R´n B, Soul, eben der Stilmischung, mit der Amy Winehouse bekannt geworden ist, eigentlich gar nichts anfangen kann. Legenden sind nicht nur unverwechselbar - das ist im Grunde jeder Künstler. Legenden sind nicht nur einzigartig in dem, was sie tun - das ist streng genommen jeder Mensch in seiner Welt. Legenden sind nicht nur stilbildend - ein Stil löst sich von dem Menschen selbst und kommt ohne ihn aus. Legenden sind alles zugleich und nicht kopierbar. Niemand wird jemals wieder Gitarre spielen wie Jimi Hendrix. Niemals wieder wird es so eine Sängerin geben.
Zwei absolute Klassiker der Popgeschichte gehen zusammen auf Tour: Bob Dylan und Mark Knopfler werden im Oktober und November acht Konzerte in Deutschland geben. Der Vorverkauf für acht Konzerte in Deutschland hat soeben begonnen.