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Neuigkeiten Crossover 1/2011

Unter dieser Headline fasst das Kultur-Magazin regelmässig diverse Veranstaltungshinweise zusammen und macht auf diverse Neuerscheinungen aufmerksam. In aller Kürze:


Romandebüt: ABIBALL – Die Liebe meiner Generation
Das Buch „Abiball“ bietet einen unverstellten Blick in die Liebe der aufwachsenden Generation. Dort gleicht das soziale Leben einem Biotop, in dem sich verschiedenste Spezies auf engstem Raum tummeln. Da gibt es Fußballercliquen, deren Freundinnen immer mindestens drei Jahre jünger sind, EMOs, die sich nur schwarz kleiden und Schulstunden damit verbringen, traurige Gedichte in ihre Blöcke zu kritzeln, oder HipHoper, die sich in ihren behüteten Jugendzimmern wie Gangster fühlen und jungfräulich Lieder über Gangbang konsumieren. Es gibt auch normale, die durch nichts groß auffallen, außer dadurch, dass sie häufig am uncoolsten sind. Es ist eine Jugend, die in Schüchterne und Player zweigeteilt scheint und sich immer wieder in einem Wechsel aus gefühlter Unzulänglichkeit und Unfehlbarkeit verliert.

“Abiball” – Die Liebe in meiner Generation ist der Debutroman von Walter Schnellbächer. Weitere Infos finden sie beim Südwestbuchverlag

Swingkonzert in Köln
Das Duo BROADWAY`S bestehend aus: Nick Tyler- Gesang & Andreas Orwat – Grand Piano präsentiert Klassiker des Great American Songbook sowie weitere herausragende Jazz-Kompositionen der 60er Jahre bis heute in neuer, unverwechselbarer Art und Weise.

Am 24.07.2011 um 17 Uhr in Köln im Hinterhofsalon, Aachenerstrasse 68, Eintritt 10,- EUR. Weitere Infos: www.hinterhofsalon.de

Volker Laue – Shortcuts @30
Am 2. Juli 2011 um 12 Uhr eröffnet in der Kölner Galerie 30works die zweiwöchige Ausstellung „Short Cuts“ mit Arbeiten des Kölner Popartisten Volker Laue. Seine Bilder, Multiples und Objekte treffen mitten hinein ins Mark unserer schnelllebigen, hektischen Gegenwart.

„Pop Art ist genau mein Ding“, sagt Volker Laue. Auf der Suche nach der passenden Ausdrucksform hat er sich schon früh dieser Kunstrichtung verschrieben. Denn sie erlaubt es ihm, Kunst mit Humor zu verbinden. „Es erleichtert die Arbeit des Künstlers sehr, wenn man Humor einfließen lassen kann“, meint der Kölner. Die Pop Art, in den 50ern in den USA und Großbritannien entstanden, ist mit ihrer kritisch-ironischen Distanz zu den Verheißungen, Klischees und Idolen der modernen Konsumgesellschaft bis heute brandaktuell. Dafür sind die Arbeiten von Volker Laue das beste Beispiel.

„Aktuell sein, in dieser rasanten, multimedialen Welt“.

Weitere Infos: www.30works.de

Alexander McKenzie & The Underpaid veröffentlichen ihr erstes Album in Deutschland
Am 01. Juli 2011 erscheint „Ribcage versus Unguided Missile“, das Debütalbum von Alexander Mckenzie & The Underpaid unter dem Label Songs&Whispers.

Auf ihrem neuen Album “Ribcage Versus Unguided Missile” machen Alexander Mc Kenzie und ihre Band (Evert Aalten, Ingmaar Spaaij) eine Reise, die sie zum Geheimnis des wahrhaften melancholischen Glücks führt. Alexander McKenzie & The Underpaid zeigen in dem Album ihre ganzen künstlerischen Fähigkeiten.
Mit ihrer Stimme berührt die Sängerin Lori den Zuhörer und wird vom instrumentalen Sound ihrer niederländischen Band perfekt unterstützt. Sie schreibt über Enttäuschungen, melancholisch und gleichzeitig mit einer ganz eigenen Art von Humor.

Weitere Infos: www.songsandwhispers.com.

“Der Tanz der Heuschrecken” von Ulrich Fritsch
Vor wenigen Tagen ist der neue Roman des Schriftstellers Ulrich Fritsch, wohnhaft in der Nähe von Düsseldorf und von Salzburg, erschienen. Er handelt von einem besonderen Fall der letzten Wirtschafts- und Finanzkrise, die auch heute noch nicht ausgestanden ist. Eines der größten Unternehmen Englands stand vor dem Aus und wurde von einem deutschen Konzern übernommen. Hinter dieser Transaktion verbarg sich ein Insidergeschäft von noch nie gekannten Ausmaßen. Ein Medienfachmann war diesen kriminellen Machenschaften auf der Spur. Ihm halfen die Geliebte eines Bankiers und ein Manager, der in den Tod getrieben wurde. Es ging um das große Geld, um Macht, Gier, Eitelkeiten und eine eigentümliche Liebe.

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Hildegard Knef - Neue biografische Enthüllungen der letzten Tage

Keine deutsche Künstlerin in den letzten fünfzig Jahren wurde von den Medien derart kaltherzig gejagt und gnadenlos bloßgestellt wie Hildegard Knef: Umso erstaunlicher ist es, dass diese Schriftstellerin, Sängerin und Schauspielerin in ihren schwersten Jahren in Bezug auf Image und Gesundheit sich gerade einem Illustriertenredakteur grenzenlos anvertraute. In einer sensibel verfassten und dabei ergreifenden, aufrüttelten Beschreibung – soeben auf die Shortlist des Health Media Award 2011 gewählt - gelingt dem früheren Geschäftsführenden Redakteur der Zeitschrift BUNTE, Imre Kusztrich, jetzt ein Porträt der Künstlerin aus einem Blickwinkel, der bisher fehlte: Sein Buch „Ich bin kein Mannequin für Krebs – Reden, fühlen, zittern mit Hildegard Knef“ beschreibt eine von Krankheit und Schmerz geplagte, von Zweifeln belastete und von Zukunftsängsten gezeichnete Frau – auf sich allein gestellt in dem Bestreben, die Familie zu ernähren, ihre Fans zu begeistern und gleichzeitig der Öffentlichkeit ihren wahren gesundheitlichen Zustand zu verbergen.

Ein großes Kapitel der Musikgeschichte ist abgeschlossen: R.E.M. geben Auflösung bekannt.

R.E.M. haben 31 Jahre lang große Musikgeschichte geschrieben. Die einstige Indie-Band, seit 1997 nur noch ein Trio, war mit Hits wie "Loosing My Religion" oder "Everybody Hurts" einst die bestbezahlteste Band der Welt. Eine der ganz wenigen Größen, die die grössten Stadien der Welt füllen können. Heute haben R.E.M. offiziell ihre Trennung bekannt gegeben... : "I hope our fans realize this wasn't an easy decision; but all things must end, and we wanted to do it right, to do it our way. "We have to thank all the people who helped us be R.E.M. for these 31 years; our deepest gratitude to those who allowed us to do this. It's been amazing."

WDR Jazzpreis 2011 geht an Pablo Held und Niels Klein

Die Gewinner des WDR Jazzpreises 2011 stehen fest. In der Kategorie „Jazz Improvisation“ entschied sich die Jury für den in Köln lebenden Pianisten Pablo Held. In der Kategorie „Jazz Komposition“ geht der Preis an Jazzmusiker Niels Klein. Beide Auszeichnungen sind mit jeweils 10.000 Euro dotiert. Den Preis für den „Jazz Nachwuchs NRW“ erhält die Big Band der Fachhochschule Düsseldorf. Der Ehrenpreis des WDR Jazzpreises wird in diesem Jahr für besondere Verdienste der Hochschulausbildung NRW vergeben. Preisträger sind die Jazz-Studiengänge der Musikhochschulen in Köln und Essen.

Die Einsamkeit der Ameise: Eine poetische Reportage aus Japan von Luise Aedtner

Die Münchner Fotografin Luise Aedtner präsentiert ab September Bilder ihrer poetischen Reportage aus Japan bei der online-Galerie platform. Aedtner ist im Jahr 2010 zwei Monate quer durch Japan gereist. Dort lernt sie die japanische Kultur in der Stadt und auf dem Land kennen. Und sie stellt fest: Japaner sind ein wenig wie Ameisen in einem riesigen Ameisenhaufen. Alles ist quirlig, alles wuselt herum. Wenn man aber den Blick auf die einzelne „Ameise“ lenkt, dann wirkt sie einsam, fast melancholisch.

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