Mit gleich drei Online-Events widmet sich der ArtCollectorsClub im September und Oktober 2011 der Spiritualität in der zeitgenössischen Kunst. Unter dem Thema „Spiritual in Art“ hat der ArtCollectorsClub die renommierten Künstler Ross Bleckner, Hermann Nitsch und Luzius Ziermann für sein neues Programm gewonnen, die auf der Website ArtCollectorsClub.org aktuelle Werke zeigen, die im Kontext spiritueller Grenzüberschreitungen verortet sind.
Der ArtCollectorsClub (kurz: ACC), eine international agierende Online-Community von und für Kunstbegeisterte, widmet sich im September und Oktober 2011 dem Thema Spiritualität in der Kunst. Auf www.ArtCollectorsClub.org präsentieren sich drei Ausnahmekünstler, die mit ihren Werken für einen zeitgenössischen Zugang zur Spiritualität stehen, der an die große Tradition transzendenter Kunst anknüpft. Kunstsammler können die ausgestellten Werke über den ArtCollectorsClub erwerben.
Spiritualität ist zeitlos: Transzendente Themen bewegen Künstler heute wie zu vorgeschichtlicher Zeit – der Darstellung des Mystischen in der Kunst hat sich eine neue Serie von Online-Ausstellungen des ArtCollectorsClub verschrieben
Ob gotische Kathedralen, die sich zum Himmel recken oder golden glänzende Tempel im Lande der Buddhas – die schönen Künste spiegeln seit Anbeginn der Zeiten die Suche der Menschheit nach dem Geistigen, dem Übergang, einer Verbindung zum Transzendenten wider. Spirituelle Kunst ist eine Brücke in die Unendlichkeit, sie nimmt dabei stets auch eine inspirierende und beschwörende Rolle ein. Kunstschaffende spüren seit jeher ihre besondere Verbindung zum Mystischen, was sich in ihren Themen und Motiven ausdrückt. Das beweisen überlieferte rituelle Zeichnungen und Kulthandlungen aus der Frühzeit, die sich in allen Kontinenten entdecken lassen. Ob altamerikanische Kulturen wie die Maya, Stammeskunst aus Afrika oder die Riten der Aborigines, die in der „Traumzeit“ ihre Verbindung mit den spirituellen, natürlichen und moralischen Elementen der Welt suchen – die Sehnsucht nach dem eigentlichen Sinn hinter den Dingen spiegelt sich an allen Orten der Welt in der Kunst. In Formen, Farben und dem persönlichen Ausdruck ihrer Künstler streben die Völker dieser Erde dem Geistigen zu, suchen Erlösendes und Aufgehoben sein.
Der ArtCollectorsClub widmet diesem Urthema der Menschheit jetzt eine eigene Ausstellungsserie, die zeigt, dass die Spiritualität auch in der zeitgenössischen Kunst äußerst lebendig ist und moderne Künstler genauso in den Bann schlägt, wie einen Kandinsky oder einen Höhlenmaler der Steinzeit. Die präsentierten Künstler – so unterschiedlich ihre Arbeiten auch sind – vereint eine gemeinsame Vision der enormen Kraft spirituell geprägter Kunst.
Moderne Interpretationen von Spiritualität: Meditative Räume, signierte Landschaften und Rituale prägen die Werke der Künstler der ersten Ausstellungsserie
Die Gemälde und Fotographien der amerikanischen Künstlerikone Ross Bleckner sind im Nebeligen verortet, dem undefinierbaren Gelände zwischen Augenblick und Ewigkeit. Der ACC zeigt seine aktuelle „Flowers“-Serie, die eine meditative Balance zwischen Schönheit und Vergänglichkeit hält, welche an die Vanitas floraler Stillleben alter Meister gemahnt, diese aber frisch und modern in unser Technologiezeitalter transportiert.
Der deutsche Künstler Alexander Luzius Ziermann, erhebt in seinem aktuellen Projekt „Signatur des Lichtes“ die Landschaft zum Kunstraum. Der ACC zeigt Fotografien der Installation des von Ziermann kreierten Zeichens „Luzius“ – Symbol für das Licht. Die auf Lanzarote entstandene Installation, bestehend aus über 2.500 Seitenspiegeln, die Ziermann auf Schrottplätzen zusammengetragen hat, erhöht die Landschaft zu einem geadelten Raum, der mehr ist als die reine Natur. Ein spiritueller Akt, Naturvölkern nicht fremd, die in seltsamen Bäumen oder eigenwilligen Steinformationen Tore zum Jenseits erblicken. Aber ein Akt, der einen Schritt weiter führt, in dem die natürliche Landschaft – wie ein Gemälde – durch die Installation signiert wird.
Der Österreicher Hermann Nitsch erforscht, inspiriert durch das dritte Buch Mose in seiner Livitikus-Serie alttestamentarische Rituale und Opfer. Nitsch gehört gemeinsam mit renommierten Künstlern wie Günter Uecker, Jannis Kounellis, Emil Schumacher und Chillida zum Kreis der Auserwählten, die für ein einmaliges Buchprojekt des israelischen Verlags Har-El alttestamentarische Texte gestaltet haben. Nitsch beschwört auf seinen abstrakten „Blut-Leinwänden“ das heilige Opfer. Er betrachtet dabei den gestalterischen Prozess als Wandlung: seine Gemälde transzendieren zum Akt des Opferns, das Opfer selbst wird zur orgiastischen Kunstinszenierung, die rote Farbe wandelt sich in Fleisch und Blut. Vor dem Hintergrund höchst aktueller religiöser Konflikte ein intensiver Blick in die Tiefen des Glaubens.
Spiritual in Art: Eigene Online-Events für jeden Künstler, ein gemeinsames Anliegen
Ann-Katrin Lang, COO des ArtCollectorsClub, erläutert: „Spiritualität erlebt eine Renaissance. Die Suche nach einem Anker in einer zunehmend unüberschaubaren und bedrohlichen Welt bewegt heute weitaus mehr Menschen als noch vor 10 Jahren. Die Kunst hat sich allerdings nie von ihrer Verbindung mit dem Geistigen verabschiedet. Spiritual Art ist eine aufregende Strömung, auch und gerade in der zeitgenössischen Kunst, die viele Künstler inspiriert. Deshalb ist es uns eine besondere Freude, ganz unterschiedliche Ansätze spiritueller Kunst im Rahmen unserer Ausstellungsreihe online unter einem Dach zu versammeln. Lassen Sie sich anregen vom Spektrum und der Interpretationsvielfalt der ausgewählten Künstler, die ihre spirituellen Ausdruckswelten gefunden haben.“
Fortsetzung folgt: Die Spiritual-in-Art-Ausstellungsreihe des ArtCollectorsClub plant eine zweite Runde, die sich ab Ende September 2011 den Werken von Hunt Slonem, Christine Ödlund und Fredrik Söderberg widmen wird.
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Keine deutsche Künstlerin in den letzten fünfzig Jahren wurde von den Medien derart kaltherzig gejagt und gnadenlos bloßgestellt wie Hildegard Knef: Umso erstaunlicher ist es, dass diese Schriftstellerin, Sängerin und Schauspielerin in ihren schwersten Jahren in Bezug auf Image und Gesundheit sich gerade einem Illustriertenredakteur grenzenlos anvertraute. In einer sensibel verfassten und dabei ergreifenden, aufrüttelten Beschreibung – soeben auf die Shortlist des Health Media Award 2011 gewählt - gelingt dem früheren Geschäftsführenden Redakteur der Zeitschrift BUNTE, Imre Kusztrich, jetzt ein Porträt der Künstlerin aus einem Blickwinkel, der bisher fehlte: Sein Buch „Ich bin kein Mannequin für Krebs – Reden, fühlen, zittern mit Hildegard Knef“ beschreibt eine von Krankheit und Schmerz geplagte, von Zweifeln belastete und von Zukunftsängsten gezeichnete Frau – auf sich allein gestellt in dem Bestreben, die Familie zu ernähren, ihre Fans zu begeistern und gleichzeitig der Öffentlichkeit ihren wahren gesundheitlichen Zustand zu verbergen.
R.E.M. haben 31 Jahre lang große Musikgeschichte geschrieben. Die einstige Indie-Band, seit 1997 nur noch ein Trio, war mit Hits wie "Loosing My Religion" oder "Everybody Hurts" einst die bestbezahlteste Band der Welt. Eine der ganz wenigen Größen, die die grössten Stadien der Welt füllen können. Heute haben R.E.M. offiziell ihre Trennung bekannt gegeben... : "I hope our fans realize this wasn't an easy decision; but all things must end, and we wanted to do it right, to do it our way. "We have to thank all the people who helped us be R.E.M. for these 31 years; our deepest gratitude to those who allowed us to do this. It's been amazing."
Die Gewinner des WDR Jazzpreises 2011 stehen fest. In der Kategorie „Jazz Improvisation“ entschied sich die Jury für den in Köln lebenden Pianisten Pablo Held. In der Kategorie „Jazz Komposition“ geht der Preis an Jazzmusiker Niels Klein. Beide Auszeichnungen sind mit jeweils 10.000 Euro dotiert. Den Preis für den „Jazz Nachwuchs NRW“ erhält die Big Band der Fachhochschule Düsseldorf. Der Ehrenpreis des WDR Jazzpreises wird in diesem Jahr für besondere Verdienste der Hochschulausbildung NRW vergeben. Preisträger sind die Jazz-Studiengänge der Musikhochschulen in Köln und Essen.
Die Münchner Fotografin Luise Aedtner präsentiert ab September Bilder ihrer poetischen Reportage aus Japan bei der online-Galerie platform. Aedtner ist im Jahr 2010 zwei Monate quer durch Japan gereist. Dort lernt sie die japanische Kultur in der Stadt und auf dem Land kennen. Und sie stellt fest: Japaner sind ein wenig wie Ameisen in einem riesigen Ameisenhaufen. Alles ist quirlig, alles wuselt herum. Wenn man aber den Blick auf die einzelne „Ameise“ lenkt, dann wirkt sie einsam, fast melancholisch.
Dieser Essay erschien im Kultur-Magazin am 20.09.2001, neun Tage nach den Terroranschlägen in den USA. Zu diesem Zeitpunkt hatten sich die unkoordinierten Aussagen und Nachrichten schon ein wenig objektiver Berichterstattung untergeordnet. Aus heutiger Sicht würde ich einige Passagen nicht mehr so schreiben. Man merkt eben schon noch die Ahnung, wie sehr sich die Welt verändern würde. Die wichtigsten Diskussionen sind bis heute nicht abgeschlossen und die wichtigsten Fragen immer noch nicht beantwortet. Das Leitmotiv in diesem Artikel, nämlich Menschen "erobern" mit einem vermeintlichen Freiheitsgedanken erobern zu wollen, ist immer noch aktuell. So auch die Gründe, für ein Scheitern dieser Idee...
Es ist mal wieder Zeit für einige Filmkritiken. Ich habe mir zwei relativ aktuelle Filme herausgesucht. Der eine ein Meisterwerk in meinen Augen, der andere masslos enttäuschend. Ob man beide Filme überhaupt miteinander vergleichen kann? Ja, "Black Swan" und "There Will Be Blood" lassen sich vergleichen. Sie sind nicht nur durch ihre Besetzung in der Oberliga Hollywoods anzusiedeln, sondern auch durch ihr Thema. Beide behandeln "Das Böse" und versuchen, es bildhaft darzustellen. Bei "Black Swan" ist dies vollends misslungen - "There Will Be Blood" hingegen lässt sich kaum überbieten.
Der sogenannte "Klub 27" hat ein neues Mitglied: Amy Winehouse. Ihr Schicksal war absehbar und vielleicht gerade deswegen sind die Tatsachen besonders betrüblich. Selbst für einen wie mich, der mit R´n B, Soul, eben der Stilmischung, mit der Amy Winehouse bekannt geworden ist, eigentlich gar nichts anfangen kann. Legenden sind nicht nur unverwechselbar - das ist im Grunde jeder Künstler. Legenden sind nicht nur einzigartig in dem, was sie tun - das ist streng genommen jeder Mensch in seiner Welt. Legenden sind nicht nur stilbildend - ein Stil löst sich von dem Menschen selbst und kommt ohne ihn aus. Legenden sind alles zugleich und nicht kopierbar. Niemand wird jemals wieder Gitarre spielen wie Jimi Hendrix. Niemals wieder wird es so eine Sängerin geben.
Zwei absolute Klassiker der Popgeschichte gehen zusammen auf Tour: Bob Dylan und Mark Knopfler werden im Oktober und November acht Konzerte in Deutschland geben. Der Vorverkauf für acht Konzerte in Deutschland hat soeben begonnen.