Die multimediale Wanderausstellung „25 Jahre nach Tschernobyl – Menschen – Orte – Solidarität“ ist von Samstag, 10. September bis Donnerstag, 15. September 2011 in Berlin-Lichtenberg, im Nachbarschaftshaus ORANGERIE, Schulze-Boysen-Straße 38, nahe S- und U-Bahnhof Frankfurter Allee zu sehen. Eröffnet wird sie am Samstag um 11 Uhr. Die Schirmherrschaft für die Ausstellung hat der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, übernommen.
„Die Eröffnung der Ausstellung so kurz vor dem 10. Jahrestag der Anschläge in New York ist für uns auch Anlass, einen kritischen Blick auf die Sicherheit von Atomanlagen als Ziel möglicher Terrorangriffe zu werfen“, sagt Peter Junge-Wentrup, Geschäftsführer des IBB Dortmund und Ideengeber für das umfangreiche Projekt gegen das Verdrängen und Vergessen des Supergaus. „Seit dem 11. September können wir nicht mehr davon ausgehen, dass internationale Terroristen Rücksichten nehmen auf Verluste in der Zivilbevölkerung.“ An der Ausstellungseröffnung wird als IBB-Vertreterin Ausstellungsmacherin Sabrina Bobowski teilnehmen. Mit Oleg Geraschtschenko steht außerdem ein Zeitzeuge aus der Ukraine zur Verfügung, der Fragen beantworten kann. Oleg Geraschtschenko – damals Mitarbeiter des Innenministeriums – war 1986 als Liquidator im Inneren des Reaktors beteiligt an den ersten Maßnahmen zur Absicherung des Strahlenherdes.
Trägerkreis Berlin holt die Ausstellung ins Nachbarschaftshaus
Die Wanderausstellung kommt zum zweiten Mal nach Berlin: Zum Trägerkreis dieser Ausstellung haben sich der Verein „Kiezspinne“ e. V. die Evangelischen Gemeinden Paul-Gerhard Lichtenberg sowie Alt-Lichtenberg und Am Fernpfuhl, die Egon-Erwin-Kisch-Bibliothek und die SPD-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung zusammen geschlossen. Zum Rahmenprogramm in Berlin gehört ein Workshop, der am Samstag, 10. September, um 13 Uhr beginnt.
Die Ausstellung ist täglich geöffnet von 8 bis 22 Uhr. Zeitzeuge Oleg Geraschtschenko steht ab Montag während der gesamten Ausstellungsdauer für Gespräche zur Verfügung. Gruppen werden um Voranmeldung gebeten unter der Rufnummer 030 –5548-9635. Der Eintritt zur Ausstellung ist frei.
Weitere Informationen unter www.ibb-d.de.
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Keine deutsche Künstlerin in den letzten fünfzig Jahren wurde von den Medien derart kaltherzig gejagt und gnadenlos bloßgestellt wie Hildegard Knef: Umso erstaunlicher ist es, dass diese Schriftstellerin, Sängerin und Schauspielerin in ihren schwersten Jahren in Bezug auf Image und Gesundheit sich gerade einem Illustriertenredakteur grenzenlos anvertraute.
In einer sensibel verfassten und dabei ergreifenden, aufrüttelten Beschreibung – soeben auf die Shortlist des Health Media Award 2011 gewählt - gelingt dem früheren Geschäftsführenden Redakteur der Zeitschrift BUNTE, Imre Kusztrich, jetzt ein Porträt der Künstlerin aus einem Blickwinkel, der bisher fehlte: Sein Buch „Ich bin kein Mannequin für Krebs – Reden, fühlen, zittern mit Hildegard Knef“ beschreibt eine von Krankheit und Schmerz geplagte, von Zweifeln belastete und von Zukunftsängsten gezeichnete Frau – auf sich allein gestellt in dem Bestreben, die Familie zu ernähren, ihre Fans zu begeistern und gleichzeitig der Öffentlichkeit ihren wahren gesundheitlichen Zustand zu verbergen.
R.E.M. haben 31 Jahre lang große Musikgeschichte geschrieben. Die einstige Indie-Band, seit 1997 nur noch ein Trio, war mit Hits wie "Loosing My Religion" oder "Everybody Hurts" einst die bestbezahlteste Band der Welt. Eine der ganz wenigen Größen, die die grössten Stadien der Welt füllen können. Heute haben R.E.M. offiziell ihre Trennung bekannt gegeben... : "I hope our fans realize this wasn't an easy decision; but all things must end, and we wanted to do it right, to do it our way. "We have to thank all the people who helped us be R.E.M. for these 31 years; our deepest gratitude to those who allowed us to do this. It's been amazing."
Die Gewinner des WDR Jazzpreises 2011 stehen fest. In der Kategorie „Jazz Improvisation“ entschied sich die Jury für den in Köln lebenden Pianisten Pablo Held. In der Kategorie „Jazz Komposition“ geht der Preis an Jazzmusiker Niels Klein. Beide Auszeichnungen sind mit jeweils 10.000 Euro dotiert. Den Preis für den „Jazz Nachwuchs NRW“ erhält die Big Band der Fachhochschule Düsseldorf. Der Ehrenpreis des WDR Jazzpreises wird in diesem Jahr für besondere Verdienste der Hochschulausbildung NRW vergeben. Preisträger sind die Jazz-Studiengänge der Musikhochschulen in Köln und Essen.
Die Münchner Fotografin Luise Aedtner präsentiert ab September Bilder ihrer poetischen Reportage aus Japan bei der online-Galerie platform. Aedtner ist im Jahr 2010 zwei Monate quer durch Japan gereist. Dort lernt sie die japanische Kultur in der Stadt und auf dem Land kennen. Und sie stellt fest: Japaner sind ein wenig wie Ameisen in einem riesigen Ameisenhaufen. Alles ist quirlig, alles wuselt herum. Wenn man aber den Blick auf die einzelne „Ameise“ lenkt, dann wirkt sie einsam, fast melancholisch.
Dieser Essay erschien im Kultur-Magazin am 20.09.2001, neun Tage nach den Terroranschlägen in den USA. Zu diesem Zeitpunkt hatten sich die unkoordinierten Aussagen und Nachrichten schon ein wenig objektiver Berichterstattung untergeordnet. Aus heutiger Sicht würde ich einige Passagen nicht mehr so schreiben. Man merkt eben schon noch die Ahnung, wie sehr sich die Welt verändern würde. Die wichtigsten Diskussionen sind bis heute nicht abgeschlossen und die wichtigsten Fragen immer noch nicht beantwortet. Das Leitmotiv in diesem Artikel, nämlich Menschen "erobern" mit einem vermeintlichen Freiheitsgedanken erobern zu wollen, ist immer noch aktuell. So auch die Gründe, für ein Scheitern dieser Idee...
Es ist mal wieder Zeit für einige Filmkritiken. Ich habe mir zwei relativ aktuelle Filme herausgesucht. Der eine ein Meisterwerk in meinen Augen, der andere masslos enttäuschend. Ob man beide Filme überhaupt miteinander vergleichen kann? Ja, "Black Swan" und "There Will Be Blood" lassen sich vergleichen. Sie sind nicht nur durch ihre Besetzung in der Oberliga Hollywoods anzusiedeln, sondern auch durch ihr Thema. Beide behandeln "Das Böse" und versuchen, es bildhaft darzustellen. Bei "Black Swan" ist dies vollends misslungen - "There Will Be Blood" hingegen lässt sich kaum überbieten.
Der sogenannte "Klub 27" hat ein neues Mitglied: Amy Winehouse. Ihr Schicksal war absehbar und vielleicht gerade deswegen sind die Tatsachen besonders betrüblich. Selbst für einen wie mich, der mit R´n B, Soul, eben der Stilmischung, mit der Amy Winehouse bekannt geworden ist, eigentlich gar nichts anfangen kann. Legenden sind nicht nur unverwechselbar - das ist im Grunde jeder Künstler. Legenden sind nicht nur einzigartig in dem, was sie tun - das ist streng genommen jeder Mensch in seiner Welt. Legenden sind nicht nur stilbildend - ein Stil löst sich von dem Menschen selbst und kommt ohne ihn aus. Legenden sind alles zugleich und nicht kopierbar. Niemand wird jemals wieder Gitarre spielen wie Jimi Hendrix. Niemals wieder wird es so eine Sängerin geben.
Zwei absolute Klassiker der Popgeschichte gehen zusammen auf Tour: Bob Dylan und Mark Knopfler werden im Oktober und November acht Konzerte in Deutschland geben. Der Vorverkauf für acht Konzerte in Deutschland hat soeben begonnen.