Die Chance für Videogruppen und Nachwuchsfilmer: Der Deutsche Jugendvideopreis 2012 sucht neue Produktionen mit originellen Storys und interessanter Machart. Teilnehmen können Kinder und Jugendliche sowie junge Erwachsene bis 25 Jahre, die im Filmbereich nicht professionell tätig sind. Die Themen können frei gewählt werden. Beim zusätzlichen Sonderthema „Unterwegs“ darf die Fantasie auf Reisen gehen: durch Zeit und Raum, durch reale oder virtuelle Welten oder von einer Lebensphase zur nächsten. Ob Roadmovie, Dokumentation, Spielfilm oder Experimentalvideo – alle Umsetzungen sind möglich. Einzige Einschränkung beim Sonderthema: die Längenbegrenzung auf 15 Minuten. Infos und Teilnahmebedingungen gibt es auf www.jugendvideopreis.de.

Die ersten Tage der diesjährigen Internationalen Stummfilmtage waren der beste Beweis dafür, dass Stummfilm mit Livemusik auch heute noch begeistern kann. Der Einsatz der Veranstalter, vieler „Stummer Freunde“ und aller anderen Unterstützer für das Sommerkino hat sich gelohnt. Trotz unbeständigen Wetters haben seit der Eröffnung am Donnerstag jeden Abend so viele Menschen den Weg in den Arkadenhof der Uni gefunden, dass nahezu alle Vorstellungen voll besetzt waren. Und als bei Buster Keatons VERFLIXTE GASTFREUNDSCHAFT am Samstag aufgrund des großen Andrangs die Tore geschlossen werden mussten, verfolgten einige besonders motivierte Fans den Film sogar als Zaungäste. Auch der Blick hinter die Kulissen stieß auf großes Interesse: So strömten fast 200 Zuhörer ins LVR-Lamndesmuseum, wo anschaulich über Techniken der Filmrestauration referiert wurde.
Eine lange heitere Nacht geht am Samstag kurz nach 23 Uhr zu Ende, als Verena Fels mit ihrem witzig verspielten Film „Mobile“ zur Siegerin der Rüsselsheimer Filmtage gekürt wird. Neben einem Preisgeld von 5.000 Euro erhielt die Stuttgarterin zudem „den scharfen Blick“, die Trophäe des Festivals. Auf den zweiten Platz, der mit 2.000 Euro dotiert ist, wählten die 1.200 Besucher der Filmtage das tragisch schöne Werk „Ich brauch mehr Rot!“ von Monika Tenhündfeld. Der dritte Platz und ein Preisgeld von 1.000 Euro gingen an die Frankfurter Sydney Gunkel und Robert Hertel mit ihrem Kurzfilm „Letzte Ausfahrt“.
Unter der Schirmherrschaft des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Klaus Wowereit, und unter der Patenschaft des international renommierten Regisseurs Volker Schlöndorff, sowie mit Unterstützung des Hauptstadtkulturfond: