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Literatur

Wolfgang Ruehls Debut-Roman PARANOID als APP

Mit PARANOID hat der Autor Wolfgang Ruehl sein Thriller Debut als APP neu aufgelegt. Die Besonderheit: Die APP enthält das Manuskript als Text und als Audiofile. Über eine W-LAN Verbindung kann zusätzlich eine vollständige Videolesung des Autors geladen werden. Ein direkter Wechsel zwischen den drei Modi ist möglich. Die Kombination von Text, Hörbuch und Videolesung ist ein Novum und bereichert den e-book Markt um eine neue, interessante Variante.

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Töfte! Der Ruhrpott als Wörterbuch

Praktisch und rational, klar und kraftvoll – das ist Ruhrpott-Deutsch. Ein Dialekt, mit dem die Menschen im Revier auf kürzestem Wege miteinander kommunizieren. Denn sie kommen gern schnell zur Sache. Sandra Anni Lang hat im Auftrag des Langenscheidt-Verlags das Lilliput-Wörterbuch mit den Übersetzungen Ruhrpott-Deutsch-Hochdeutsch/Hochdeutsch-Ruhrpott-Deutsch verfasst.

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Maja Haderlap gewinnt Ingeborg Bachmann Preis 2011

Die Österreicherin Maja Haderlap ist die Gewinnerin des Ingeborg-Bachmann-Preises 2011. Sie setzte sich mit ihrem ruhigen, poetischen Text „Im Kessel“ beim Wettlesen um einen der wichtigsten Literaturpreise im deutschsprachigen Raum in Klagenfurt gegen 13 weitere Nachwuchshoffnungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz durch.

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Land aus Nebel und Licht – Auf der Suche nach dem schottischen Herzschlag

Manche Gegenden in Europa haben etwas Mystisches. Schottland – “Ein Land aus Licht und Nebel” ist ein neues Buch von Gunnar Kunz und bringt uns der Faszination einer „Backpacker“-Reise durch Schottland näher. Eine Mischung aus Bildband, Anekdotensammlung, Aufklärung und Erklärung von Klischees, sowie Erfahrungsberichte aus erster Hand, die so manchen Reiseführer ersetzen könnten. Ergänzt und illustriert werden die Texte des Autors mit Schwarz/Weiß Fotos seiner zweiten Heimat. Und diese Bilder sind keine Urlaubsschnappschüsse, sondern gelungene Aufnahmen mit künstlerischem Anspruch.

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Mr. Pink Floyd – (De)Konstruktion eines Mythos. Der grandiose Roman von Michele Mari.

Eigentlich ist dieses Buch kein Roman im klassischen Sinne. Es gibt aber für diesen Typus der Aufbereitung einer Handlung keinen passenden Begriff – das Buch “Mr. Pink Floyd” von Michele Mari, in der Übersetzung von Birte Völker, hat zwar irgendwie einen chronologischen Ablauf. Eine Handlung baut sich aber erst in der Interpretation der einzelnen Pamphlete zusammen. Das, was passiert sein muss, wird oft gar nicht erwähnt. Die Fantasie setzt die Bruchstücke zusammen und die lassen sich frei interpretieren. Mit diesem gelungenen Stilmittel erzählt der italienische Schriftsteller und Literaturkenner Michele Mari von dem Mythos der Band PINK FLOYD und ihrem einzigen Mastermind: Syd Barrett.

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Rezension:
“Streß und Freiheit” von Peter Sloterdijk

Warum in aller Welt ein Kultur-Magazin neu starten und dann hochgradig bedeutungsschwangere Worte rezensieren? Ganz einfach – ich muß erklären, warum aus mir kein Großkritiker der Hip-Hop-Szene geworden ist! Das geht nur mit Sloterdijk. Der Salonphilosoph Peter Sloterdijk – richtig, der mit der Brille auf der Nasenspitze, derjenige welche, der die die Allwissenheit optisch wie ein Klischee im “Philosophischen Quartett” verkörpert. Er hat wieder ein Buch geschrieben. Ein Büchlein. Wieder ein Transkript einer Rede, diesmal vor der Friedrich-Naumann Stiftung im April diesen Jahres. Hier der Versuch einer Einordnung.

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Portrait: Der Lyriker Michel Houellebecq

Leider gibt es viele Vorurteile gegenüber Michel Houellebecq. Er sei das Enfant Terrible der französischen Literatur, ein Pornograph, ein weltfremder Nerd mit literarischen Ambitionen. Er polarisiert zweifellos. Allein schon, wie er in Interviews als Kettenraucher die Zigarette hält und auf manche Fragen antwortet, als sei die Frage gar nich an ihn gerichtet. Dieser schlichte Kerl ist nicht nur unglaublich erfolgreich – er ist in meinen Augen der größte lebende Lyriker. Und das hier ist der Versuch, dieses Phänomen zu erklären.

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Bester Online-Autor gesucht!

Große Abstimmung im Rahmen der Initiative „Tag des Schreibens“: Das größte deutsche Autorennetzwerk Suite101 sucht den besten Online-Autor. Der Wettbewerb ist Teil des „Tag des Schreibens“, dem Aktionstag für eine bessere Schriftsprache, der von Suite101 gemeinsam mit Partnern wie MSN, neobooks.com und den Netzpiloten initiiert wurde.

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Bestseller gesucht!

Jeder Sommer hat seine kleinen Geschichten. Das Buchportal bilandia.de sucht bis zum Sommeranfang am 21. Juni den Sommerautor 2011 mit der besten bestseller.-Story rund um Sonne und Sand. Von der Kurzgeschichte bis zum Gedicht kann jeder ab sofort seinen Text mit max. 4.000 Zeichen als blog-Beitrag unter www.bilandia.de/Sommer-Autor einstellen.

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“Erdbeerflecken” – Eine echte Entdeckung

Ich weiß gar nicht mehr, was mich auf dieses Buch aufmerksam gemacht hat. Irgendwo im Internet hatte ich etwas gelesen, nein keine Rezension, die regen mich meist nicht zu dem Kauf eines Buches an, vielleicht war es nur der Titel. Ich bin ja selbst Autor. Interessante Buchtitel sind meist gereifte Früchte, haben andere, mögliche Titel des Projektes zwischenzeitlich ersetzt, bleiben übrig und haben sich irgendwann im Kopf festgesetzt. Das Buch, das Projekt, das manifestierte Konzept von dem Etwas, dass die Autorin zu sagen hat, heißt in diesem Fall “Erdbeerflecken”. Die Autorin heißt Mia Bernstein. Ich könnte wetten, das ist ein Künstlername. Würde passen.

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Der Kultur-Magazin Newsletter

Hildegard Knef - Neue biografische Enthüllungen der letzten Tage

Keine deutsche Künstlerin in den letzten fünfzig Jahren wurde von den Medien derart kaltherzig gejagt und gnadenlos bloßgestellt wie Hildegard Knef: Umso erstaunlicher ist es, dass diese Schriftstellerin, Sängerin und Schauspielerin in ihren schwersten Jahren in Bezug auf Image und Gesundheit sich gerade einem Illustriertenredakteur grenzenlos anvertraute. In einer sensibel verfassten und dabei ergreifenden, aufrüttelten Beschreibung – soeben auf die Shortlist des Health Media Award 2011 gewählt - gelingt dem früheren Geschäftsführenden Redakteur der Zeitschrift BUNTE, Imre Kusztrich, jetzt ein Porträt der Künstlerin aus einem Blickwinkel, der bisher fehlte: Sein Buch „Ich bin kein Mannequin für Krebs – Reden, fühlen, zittern mit Hildegard Knef“ beschreibt eine von Krankheit und Schmerz geplagte, von Zweifeln belastete und von Zukunftsängsten gezeichnete Frau – auf sich allein gestellt in dem Bestreben, die Familie zu ernähren, ihre Fans zu begeistern und gleichzeitig der Öffentlichkeit ihren wahren gesundheitlichen Zustand zu verbergen.

Ein großes Kapitel der Musikgeschichte ist abgeschlossen: R.E.M. geben Auflösung bekannt.

R.E.M. haben 31 Jahre lang große Musikgeschichte geschrieben. Die einstige Indie-Band, seit 1997 nur noch ein Trio, war mit Hits wie "Loosing My Religion" oder "Everybody Hurts" einst die bestbezahlteste Band der Welt. Eine der ganz wenigen Größen, die die grössten Stadien der Welt füllen können. Heute haben R.E.M. offiziell ihre Trennung bekannt gegeben... : "I hope our fans realize this wasn't an easy decision; but all things must end, and we wanted to do it right, to do it our way. "We have to thank all the people who helped us be R.E.M. for these 31 years; our deepest gratitude to those who allowed us to do this. It's been amazing."

WDR Jazzpreis 2011 geht an Pablo Held und Niels Klein

Die Gewinner des WDR Jazzpreises 2011 stehen fest. In der Kategorie „Jazz Improvisation“ entschied sich die Jury für den in Köln lebenden Pianisten Pablo Held. In der Kategorie „Jazz Komposition“ geht der Preis an Jazzmusiker Niels Klein. Beide Auszeichnungen sind mit jeweils 10.000 Euro dotiert. Den Preis für den „Jazz Nachwuchs NRW“ erhält die Big Band der Fachhochschule Düsseldorf. Der Ehrenpreis des WDR Jazzpreises wird in diesem Jahr für besondere Verdienste der Hochschulausbildung NRW vergeben. Preisträger sind die Jazz-Studiengänge der Musikhochschulen in Köln und Essen.

Die Einsamkeit der Ameise: Eine poetische Reportage aus Japan von Luise Aedtner

Die Münchner Fotografin Luise Aedtner präsentiert ab September Bilder ihrer poetischen Reportage aus Japan bei der online-Galerie platform. Aedtner ist im Jahr 2010 zwei Monate quer durch Japan gereist. Dort lernt sie die japanische Kultur in der Stadt und auf dem Land kennen. Und sie stellt fest: Japaner sind ein wenig wie Ameisen in einem riesigen Ameisenhaufen. Alles ist quirlig, alles wuselt herum. Wenn man aber den Blick auf die einzelne „Ameise“ lenkt, dann wirkt sie einsam, fast melancholisch.

Zehn Jahre danach: Rosinenbomber über Kabul

Dieser Essay erschien im Kultur-Magazin am 20.09.2001, neun Tage nach den Terroranschlägen in den USA. Zu diesem Zeitpunkt hatten sich die unkoordinierten Aussagen und Nachrichten schon ein wenig objektiver Berichterstattung untergeordnet. Aus heutiger Sicht würde ich einige Passagen nicht mehr so schreiben. Man merkt eben schon noch die Ahnung, wie sehr sich die Welt verändern würde. Die wichtigsten Diskussionen sind bis heute nicht abgeschlossen und die wichtigsten Fragen immer noch nicht beantwortet. Das Leitmotiv in diesem Artikel, nämlich Menschen "erobern" mit einem vermeintlichen Freiheitsgedanken erobern zu wollen, ist immer noch aktuell. So auch die Gründe, für ein Scheitern dieser Idee...

Das Böse im Film gebannt - Hymne und Verriss

Es ist mal wieder Zeit für einige Filmkritiken. Ich habe mir zwei relativ aktuelle Filme herausgesucht. Der eine ein Meisterwerk in meinen Augen, der andere masslos enttäuschend. Ob man beide Filme überhaupt miteinander vergleichen kann? Ja, "Black Swan" und "There Will Be Blood" lassen sich vergleichen. Sie sind nicht nur durch ihre Besetzung in der Oberliga Hollywoods anzusiedeln, sondern auch durch ihr Thema. Beide behandeln "Das Böse" und versuchen, es bildhaft darzustellen. Bei "Black Swan" ist dies vollends misslungen - "There Will Be Blood" hingegen lässt sich kaum überbieten.

Amy Winehouse - Ein Nachruf.

Der sogenannte "Klub 27" hat ein neues Mitglied: Amy Winehouse. Ihr Schicksal war absehbar und vielleicht gerade deswegen sind die Tatsachen besonders betrüblich. Selbst für einen wie mich, der mit R´n B, Soul, eben der Stilmischung, mit der Amy Winehouse bekannt geworden ist, eigentlich gar nichts anfangen kann. Legenden sind nicht nur unverwechselbar - das ist im Grunde jeder Künstler. Legenden sind nicht nur einzigartig in dem, was sie tun - das ist streng genommen jeder Mensch in seiner Welt. Legenden sind nicht nur stilbildend - ein Stil löst sich von dem Menschen selbst und kommt ohne ihn aus. Legenden sind alles zugleich und nicht kopierbar. Niemand wird jemals wieder Gitarre spielen wie Jimi Hendrix. Niemals wieder wird es so eine Sängerin geben.

Mark Knopfler und Bob Dylan gemeinsam auf Deutschlandtournee im Oktober

Zwei absolute Klassiker der Popgeschichte gehen zusammen auf Tour: Bob Dylan und Mark Knopfler werden im Oktober und November acht Konzerte in Deutschland geben. Der Vorverkauf für acht Konzerte in Deutschland hat soeben begonnen.