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Musik

Kurzreview: Das Tafelsilber von THE CURE

Manche Anschaffung kostet Überwindung. Zum einen die, sich diese zu leisten und dann, wenn man sie auspackt, wäscht man sich vorher erst mal die Finger. Bloß keine Fettflecken auf die Neuerwerbung. Die Rede ist von einer Raritäten-Sammlung von “The Cure” mit dem Titel “Join The Dots” – die mit Abstand am schönsten aufgemachte Sammlung von Raritäten und B-Seiten, die ich kenne. Im Buchformat mit vier CD’s und 70 Songs, die auf keinem regulären Album in dieser Form zu haben sind. “The Cure” verscherbeln ihr Tafelsilber und wirklich, das muss man haben …

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Mr. Pink Floyd – (De)Konstruktion eines Mythos. Der grandiose Roman von Michele Mari.

Eigentlich ist dieses Buch kein Roman im klassischen Sinne. Es gibt aber für diesen Typus der Aufbereitung einer Handlung keinen passenden Begriff – das Buch “Mr. Pink Floyd” von Michele Mari, in der Übersetzung von Birte Völker, hat zwar irgendwie einen chronologischen Ablauf. Eine Handlung baut sich aber erst in der Interpretation der einzelnen Pamphlete zusammen. Das, was passiert sein muss, wird oft gar nicht erwähnt. Die Fantasie setzt die Bruchstücke zusammen und die lassen sich frei interpretieren. Mit diesem gelungenen Stilmittel erzählt der italienische Schriftsteller und Literaturkenner Michele Mari von dem Mythos der Band PINK FLOYD und ihrem einzigen Mastermind: Syd Barrett.

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DRUMS BETWEEN THE BELLS – Das beeindruckende Spätwerk des Brian Eno.

Manchmal ist es eine journalistische Floskel, einen Künstler als “Lebende Legende” zu bezeichnen. Nicht so bei Brian Eno. Es gibt kaum einen Musiker und Produzenten, der die Musik der letzten dreißig Jahre so maßgeblich mitgeprägt hat, wie er. Was mit RoxyMusic begann und sich über erfolgreiche Soloaktivitäten manifestierte, ist jetzt mit einem neuen Album fortgesetzt worden.

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Neues großes Diskussionsforum zum Thema Jazz gelaunched

Jazzmogul Media, das deutsche online Jazznetzwerk, hat ein neues Diskussionsforum gelaunched. Unter jazzmogul.com/forum darf ab sofort zu allen relevanten Themenbereichen rund um Jazz diskutiert werden.

Als Basis für das neue Forum hat sich Jazzmogul für die Software von vBulletin entschieden. Roberto De Simone, Gründer von Jazzmogul, dazu: “Wir versuchen mit Jazzmogul Media all die notwendigen Onlineplattformen anzubieten, welche uns hier in Deutschland noch fehlen, um so die Szene noch besser verbinden zu können. Dabei setzen wir stets auf modernste Web-Technologien.”

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Klassiker neuaufgelegt:
AN END HAS A START von THE EDITORS (2007)

Das zweite Album der Band aus Birmingham war der Durchbruch in ihrer Heimat Großbritannien. In Deutschland stellte sich der große Erfolg erst mit dem dritten Album IN THIS LIGHT AND ON THIS EVENING und der Single PAPILLON ein. Bevor THE EDITORS aber diesen eher elektronischen Weg einschlugen, schufen sie mit AN END HAS A START ein ganz großes Meisterwerk.

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We support Tacheles, Vol. 2

Am Samstag, 02.07.2011 veranstaltet der Verein electrocult_e.V. (i.Gr.), zusammen mit dem Kunsthaus Tacheles in Berlin-Mitte, die zweite „We Support Tacheles“-Party. Wie schon bei der ersten Veranstaltung am 25.09.2010 geht es darum, Geld die Stiftung Tacheles zu sammeln. Zahlreiche Berliner Künstler und Kulturschaffende aus der elektronischen Musikszene, wie z. B. Dr. Motte, Paula P’Cay, A Guy Called Gerald, Oliver Tatsch, Lizzara, Sylvie Marks, DJ Kristin, Tim Thaler & F.O.S.T., Noisebeat Berlin u.v.m., werden bei dieser Benefizveranstaltung spielen und live auftreten.

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Songs & Whispers – Festival on Tour

Vom fünften Juli bis zum zehnten Juli findet das „SONGS & WHISPERS“ – Festival on Tour statt. In den Städten Bremen, Osterholz – Scharmbeck, Oldenburg, Osnabrück und Groningen performen verschiedene internationale Künstler gemeinsam auf der Bühne:

Daisy Chapman (Bristol, UK), Johnny Parry (London, UK), The Epstein (Oxford, UK), Robert Carl Blank (Hamburg, D), Someday Jacob (Bremen, D) und Viarosa (Oxford, UK).

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Das 5. Liedermacher-Festival an vier Abenden im Pantheon in Bonn

Götz Widmann, Wingenfelder:wingenfelder, Simon & Jan, Panne & Bierhorst, Nils Heinrich und Michael Krebs sind die Bühnengäste des 5. Pantheon Liedermacher-Festivals zu welchem das sonst als Kabarett-Tempel bestens bekannte Bonner Pantheon an mehreren langen Abenden zwischen dem 22.6. und 8.7. in seine wohltemperierten Gewölbe lädt. Das Pantheon präsentiert erneut ein vom Line-up junges, frisches Festival, welches dem vielleicht für manche Gemüter etwas angestaubten Begriff „Liedermacher“ zum Sprung in den Jungbrunnen verhilft und zeigen soll, wer sich mittlerweile so alles in einer fantasievollen dynamischen Szene tummelt. Weitab von moralinsaurem „Correctnessgequengel“, dennoch engagiert, leidenschaftlich und gesellschaftlich relevant, präsentieren moderne Liedermacher durchaus ein Stück sinnlicher Lebensqualität. Es darf also gelacht UND nachgedacht, gefühlt und gefeiert werden, in lockerer Atmosphäre, mitten unter Gleichgesinnten.

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Im Portrait: Atmosphärischer Jazz von NICOLE JO

Jazz! – Ich muss ja zugeben, dass ich nicht unbedingt der Jazz-Fachmann bin. Meine bescheidene Zuneigung zu Jazz orientiert sich an einfachen Compilations von den Größen des Jazz und der immer wiederkehrenden Überraschung, wie viele bekannte Melodien und Stimmungen über diese Musik transportiert werden. Meinen großen Schritt vom Banausen zum Fachmann können Sie mit mir in dieser Rezension gemeinsam gehen ;-) Hier ein Portrait von NICOLE JO, die erst vor wenigen Wochen mit GO ON ihr fünftes Album veröffentlicht haben.

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“Schwanensee” und “Nussknacker” – Russisches Staatsballett auf Tour

Die Zeit zwischen den Jahren ist ideal dafür, sich ein Kultur-Highlight zu gönnen und sich währenddessen bestens unterhalten zu lassen: Eine hervorragende Gelegenheit dazu bieten die Gastspiele des Russischen Staatsballetts. Der Name der vom ehemaligen Direktor des weltberühmten Bolschoi-Theaters geleiteten Truppe ist Inbegriff für klassische russische Tanzkunst in höchster Perfektion.

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Der Kultur-Magazin Newsletter

Hildegard Knef - Neue biografische Enthüllungen der letzten Tage

Keine deutsche Künstlerin in den letzten fünfzig Jahren wurde von den Medien derart kaltherzig gejagt und gnadenlos bloßgestellt wie Hildegard Knef: Umso erstaunlicher ist es, dass diese Schriftstellerin, Sängerin und Schauspielerin in ihren schwersten Jahren in Bezug auf Image und Gesundheit sich gerade einem Illustriertenredakteur grenzenlos anvertraute. In einer sensibel verfassten und dabei ergreifenden, aufrüttelten Beschreibung – soeben auf die Shortlist des Health Media Award 2011 gewählt - gelingt dem früheren Geschäftsführenden Redakteur der Zeitschrift BUNTE, Imre Kusztrich, jetzt ein Porträt der Künstlerin aus einem Blickwinkel, der bisher fehlte: Sein Buch „Ich bin kein Mannequin für Krebs – Reden, fühlen, zittern mit Hildegard Knef“ beschreibt eine von Krankheit und Schmerz geplagte, von Zweifeln belastete und von Zukunftsängsten gezeichnete Frau – auf sich allein gestellt in dem Bestreben, die Familie zu ernähren, ihre Fans zu begeistern und gleichzeitig der Öffentlichkeit ihren wahren gesundheitlichen Zustand zu verbergen.

Ein großes Kapitel der Musikgeschichte ist abgeschlossen: R.E.M. geben Auflösung bekannt.

R.E.M. haben 31 Jahre lang große Musikgeschichte geschrieben. Die einstige Indie-Band, seit 1997 nur noch ein Trio, war mit Hits wie "Loosing My Religion" oder "Everybody Hurts" einst die bestbezahlteste Band der Welt. Eine der ganz wenigen Größen, die die grössten Stadien der Welt füllen können. Heute haben R.E.M. offiziell ihre Trennung bekannt gegeben... : "I hope our fans realize this wasn't an easy decision; but all things must end, and we wanted to do it right, to do it our way. "We have to thank all the people who helped us be R.E.M. for these 31 years; our deepest gratitude to those who allowed us to do this. It's been amazing."

WDR Jazzpreis 2011 geht an Pablo Held und Niels Klein

Die Gewinner des WDR Jazzpreises 2011 stehen fest. In der Kategorie „Jazz Improvisation“ entschied sich die Jury für den in Köln lebenden Pianisten Pablo Held. In der Kategorie „Jazz Komposition“ geht der Preis an Jazzmusiker Niels Klein. Beide Auszeichnungen sind mit jeweils 10.000 Euro dotiert. Den Preis für den „Jazz Nachwuchs NRW“ erhält die Big Band der Fachhochschule Düsseldorf. Der Ehrenpreis des WDR Jazzpreises wird in diesem Jahr für besondere Verdienste der Hochschulausbildung NRW vergeben. Preisträger sind die Jazz-Studiengänge der Musikhochschulen in Köln und Essen.

Die Einsamkeit der Ameise: Eine poetische Reportage aus Japan von Luise Aedtner

Die Münchner Fotografin Luise Aedtner präsentiert ab September Bilder ihrer poetischen Reportage aus Japan bei der online-Galerie platform. Aedtner ist im Jahr 2010 zwei Monate quer durch Japan gereist. Dort lernt sie die japanische Kultur in der Stadt und auf dem Land kennen. Und sie stellt fest: Japaner sind ein wenig wie Ameisen in einem riesigen Ameisenhaufen. Alles ist quirlig, alles wuselt herum. Wenn man aber den Blick auf die einzelne „Ameise“ lenkt, dann wirkt sie einsam, fast melancholisch.

Zehn Jahre danach: Rosinenbomber über Kabul

Dieser Essay erschien im Kultur-Magazin am 20.09.2001, neun Tage nach den Terroranschlägen in den USA. Zu diesem Zeitpunkt hatten sich die unkoordinierten Aussagen und Nachrichten schon ein wenig objektiver Berichterstattung untergeordnet. Aus heutiger Sicht würde ich einige Passagen nicht mehr so schreiben. Man merkt eben schon noch die Ahnung, wie sehr sich die Welt verändern würde. Die wichtigsten Diskussionen sind bis heute nicht abgeschlossen und die wichtigsten Fragen immer noch nicht beantwortet. Das Leitmotiv in diesem Artikel, nämlich Menschen "erobern" mit einem vermeintlichen Freiheitsgedanken erobern zu wollen, ist immer noch aktuell. So auch die Gründe, für ein Scheitern dieser Idee...

Das Böse im Film gebannt - Hymne und Verriss

Es ist mal wieder Zeit für einige Filmkritiken. Ich habe mir zwei relativ aktuelle Filme herausgesucht. Der eine ein Meisterwerk in meinen Augen, der andere masslos enttäuschend. Ob man beide Filme überhaupt miteinander vergleichen kann? Ja, "Black Swan" und "There Will Be Blood" lassen sich vergleichen. Sie sind nicht nur durch ihre Besetzung in der Oberliga Hollywoods anzusiedeln, sondern auch durch ihr Thema. Beide behandeln "Das Böse" und versuchen, es bildhaft darzustellen. Bei "Black Swan" ist dies vollends misslungen - "There Will Be Blood" hingegen lässt sich kaum überbieten.

Amy Winehouse - Ein Nachruf.

Der sogenannte "Klub 27" hat ein neues Mitglied: Amy Winehouse. Ihr Schicksal war absehbar und vielleicht gerade deswegen sind die Tatsachen besonders betrüblich. Selbst für einen wie mich, der mit R´n B, Soul, eben der Stilmischung, mit der Amy Winehouse bekannt geworden ist, eigentlich gar nichts anfangen kann. Legenden sind nicht nur unverwechselbar - das ist im Grunde jeder Künstler. Legenden sind nicht nur einzigartig in dem, was sie tun - das ist streng genommen jeder Mensch in seiner Welt. Legenden sind nicht nur stilbildend - ein Stil löst sich von dem Menschen selbst und kommt ohne ihn aus. Legenden sind alles zugleich und nicht kopierbar. Niemand wird jemals wieder Gitarre spielen wie Jimi Hendrix. Niemals wieder wird es so eine Sängerin geben.

Mark Knopfler und Bob Dylan gemeinsam auf Deutschlandtournee im Oktober

Zwei absolute Klassiker der Popgeschichte gehen zusammen auf Tour: Bob Dylan und Mark Knopfler werden im Oktober und November acht Konzerte in Deutschland geben. Der Vorverkauf für acht Konzerte in Deutschland hat soeben begonnen.