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Interne News

30. Juni 2011

Viel Post erhalten, sowohl in Papierform, als auch per E-Mail. In den nächsten zwei Wochen werden hier richtig ordentliche Artikel erscheinen – u.a. über das neue Album von Brian Eno und einen wegweisenden Bestseller über den Mythos Pink Floyd.

19. Juni 2011

Die Seite hat zwei neue Funktionen. Eine SITEMAP zur Übersicht über alle Inhalte und ein Plugin zum Drucken der Artikel. Letzteres ist richtig gut, passt alles wunderbar auf eine Seite. Allerdings gefällt mir noch nicht so sehr wie die Images eingebunden werden. Wird noch verbessert.

18. Juni 2011
Die Strukturen und der Workflow funktionieren jetzt einwandfrei. Es gibt hier viel Copy/Paste bei aktuellen Nachrichten. Aktuelle News werden aus Pressemitteilungen in das Kultur-Magazin eingefügt. Mir ist vollkommen klar, dass dies keine eigenen, substantiellen Inhalte sind. Das Kultur-Magazin soll aber als Mischung aus aktuellem Magazin für Kultur-Nachrichten und Rezensionen und besonderen Inhalten (der Bereich Feuilleton wird in den kommenden zwei Wochen mit Leben gefüllt) sein.

Für solche Inhalte sind die richtigen Objekte erforderlich. Habe heute bei meinem ersten Gang zum Postfach die Erfahrung gemacht, dass auch die großen Verlage angeforderte Rezensionexemplare umgehend zusenden. Wahrscheinlich wird gar nicht geprüft, ob das Kultur-Magazin noch ein kleines, bescheidenes Dasein fristet. Egal – meine Rezensionen sind immer ein bisschen besser, als die der anderen. Das ist zumindest mein Anspruch.

11. Juni 2011:
Seit heute ist die Postfach Anschrift des Kultur-Magazins aktiv. Das ist sinnvoll für alle Materialien, die die Redaktion zur Rezension anfordert. Anschrift findet sich im Impressum.

Das Forum ist erstmal wieder deaktiviert. erstmal ist die Kommentarfunktion wichtig und interessant. Die wird jetzt für einige Artikel gezielt freigegeben.

02. Juni 2011
Ein interessanter Hinweis für alle MacUser. Safari hat einen integrierten Editor zur Bearbeitung von Source Files. Dieser Editor taugt nichts, da er nur den Text anzeigt, darüber hinaus keinerlei Funktionen anbietet. Auf dieser Seite wird beschrieben, wie man TextMate als Standard-Editor für Safari Sources einsetzt. Selbst ausprobiert, klappt wunderbar.

http://developers.enormego.com/view/safari_view_source_in_textmate

19. Mai 2011:
Seit zwei Tagen ist Kultur-Magazin.de wieder online. Folgende Funktionen sind schon integriert:

  • Forum, allerdings noch ohne Struktur.
  • Werbefläche für Amazon Partnerprogramm
  • Twitter und Facebook Accounts sind eröffnet
  • Erste Artikel aus einem freien Presseportal sind online

Erstaunlich ist, dass viele potentielle Medienpartner sich die Chance entgehen lassen, diesen Re-Launch zu unterstützen. Um besondere Inhalte zu bekommen – z.B. von den großen Unternehmen des Filmverleihs – muss man sich für Presseportale akkreditieren. Das haben nicht alle gemacht, sondern meinen Antrag abgelehnt. Wahrscheinlich muss sich das Magazin erst etablieren. Andere Medienvertreter haben da sofort reagiert. Also, ich habe ein Gedächtnis wie ein Elefant ;-) Medien von den Unternehmen, die eine Partnerschaft zum jetzigen Zeitpunkt zu mir nicht aktiv suchen, werden nie hier besprochen oder beworben werden.

Ist arrogant und nachtragend, ich weiß … da ich sonst nicht so bin, darf ich das. Im Kultur-Magazin bin ich der Chef ;-)



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Der Kultur-Magazin Newsletter

Amy Winehouse - Ein Nachruf.

Der sogenannte "Klub 27" hat ein neues Mitglied: Amy Winehouse. Ihr Schicksal war absehbar und vielleicht gerade deswegen sind die Tatsachen besonders betrüblich. Selbst für einen wie mich, der mit R´n B, Soul, eben der Stilmischung, mit der Amy Winehouse bekannt geworden ist, eigentlich gar nichts anfangen kann. Legenden sind nicht nur unverwechselbar - das ist im Grunde jeder Künstler. Legenden sind nicht nur einzigartig in dem, was sie tun - das ist streng genommen jeder Mensch in seiner Welt. Legenden sind nicht nur stilbildend - ein Stil löst sich von dem Menschen selbst und kommt ohne ihn aus. Legenden sind alles zugleich und nicht kopierbar. Niemand wird jemals wieder Gitarre spielen wie Jimi Hendrix. Niemals wieder wird es so eine Sängerin geben.

Mark Knopfler und Bob Dylan gemeinsam auf Deutschlandtournee im Oktober

Zwei absolute Klassiker der Popgeschichte gehen zusammen auf Tour: Bob Dylan und Mark Knopfler werden im Oktober und November acht Konzerte in Deutschland geben. Der Vorverkauf für acht Konzerte in Deutschland hat soeben begonnen.

Bonner Sommerkino 2011: Programm der Stummfilmtage steht.

Noch gibt es kein Programmheft, aber auf den Seiten des Bonner Sommerkinos gibt es schon eine Übersicht über die Filme, die vom 11. bis zum 21. August im Arkadenhof der Bonner Uni gezeigt werden. Neben Klassiker Highlights liegt dieses Jahr ein Schwerpunkt auf dem japanischen Stummfilm - eine spannende Zeitreise in ein an sich schon fremde aber faszinierende Kultur ist vorprogrammiert.

Mr. Pink Floyd – (De)Konstruktion eines Mythos. Der grandiose Roman von Michele Mari.

Eigentlich ist dieses Buch kein Roman im klassischen Sinne. Es gibt aber für diesen Typus der Aufbereitung einer Handlung keinen passenden Begriff - das Buch “Mr. Pink Floyd” von Michele Mari, in der Übersetzung von Birte Völker, hat zwar irgendwie einen chronologischen Ablauf. Eine Handlung baut sich aber erst in der Interpretation der einzelnen Pamphlete zusammen. Das, was passiert sein muss, wird oft gar nicht erwähnt. Die Fantasie setzt die Bruchstücke zusammen und die lassen sich frei interpretieren. Mit diesem gelungenen Stilmittel erzählt der italienische Schriftsteller und Literaturkenner Michele Mari von dem Mythos der Band PINK FLOYD und ihrem einzigen Mastermind: Syd Barrett.

DRUMS BETWEEN THE BELLS – Das beeindruckende Spätwerk des Brian Eno.

Manchmal ist es eine journalistische Floskel, einen Künstler als “Lebende Legende” zu bezeichnen. Nicht so bei Brian Eno. Es gibt kaum einen Musiker und Produzenten, der die Musik der letzten dreißig Jahre so maßgeblich mitgeprägt hat, wie er. Was mit RoxyMusic begann und sich über erfolgreiche Soloaktivitäten manifestierte, ist jetzt mit einem neuen Album fortgesetzt worden.

Klassiker neuaufgelegt:
AN END HAS A START von THE EDITORS (2007)

Das zweite Album der Band aus Birmingham war der Durchbruch in ihrer Heimat Großbritannien. In Deutschland stellte sich der große Erfolg erst mit dem dritten Album IN THIS LIGHT AND ON THIS EVENING und der Single PAPILLON ein. Bevor THE EDITORS aber diesen eher elektronischen Weg einschlugen, schufen sie mit AN END HAS A START ein ganz großes Meisterwerk.

Rezension:
"Streß und Freiheit" von Peter Sloterdijk

Warum in aller Welt ein Kultur-Magazin neu starten und dann hochgradig bedeutungsschwangere Worte rezensieren? Ganz einfach - ich muß erklären, warum aus mir kein Großkritiker der Hip-Hop-Szene geworden ist! Das geht nur mit Sloterdijk. Der Salonphilosoph Peter Sloterdijk - richtig, der mit der Brille auf der Nasenspitze, derjenige welche, der die die Allwissenheit optisch wie ein Klischee im "Philosophischen Quartett" verkörpert. Er hat wieder ein Buch geschrieben. Ein Büchlein. Wieder ein Transkript einer Rede, diesmal vor der Friedrich-Naumann Stiftung im April diesen Jahres. Hier der Versuch einer Einordnung.

Im Portrait: Atmosphärischer Jazz von NICOLE JO

Jazz! - Ich muss ja zugeben, dass ich nicht unbedingt der Jazz-Fachmann bin. Meine bescheidene Zuneigung zu Jazz orientiert sich an einfachen Compilations von den Größen des Jazz und der immer wiederkehrenden Überraschung, wie viele bekannte Melodien und Stimmungen über diese Musik transportiert werden. Meinen großen Schritt vom Banausen zum Fachmann können Sie mit mir in dieser Rezension gemeinsam gehen ;-) Hier ein Portrait von NICOLE JO, die erst vor wenigen Wochen mit GO ON ihr fünftes Album veröffentlicht haben.

Portrait: Der Lyriker Michel Houellebecq

Leider gibt es viele Vorurteile gegenüber Michel Houellebecq. Er sei das Enfant Terrible der französischen Literatur, ein Pornograph, ein weltfremder Nerd mit literarischen Ambitionen. Er polarisiert zweifellos. Allein schon, wie er in Interviews als Kettenraucher die Zigarette hält und auf manche Fragen antwortet, als sei die Frage gar nich an ihn gerichtet. Dieser schlichte Kerl ist nicht nur unglaublich erfolgreich - er ist in meinen Augen der größte lebende Lyriker. Und das hier ist der Versuch, dieses Phänomen zu erklären.