Start Die Geschichte des Kultur-Magazins

Die Geschichte des Kultur-Magazins

Peter Killert

Anno 1997 …

Die Geschichte des Kultur-Magazins beginnt 1997. Damals habe ich mir neben meiner Domain www.killert.de auch die Domain www.kultur-magazin.de gesichert. Es war damals schon ungewöhnlich, dass diese Domain überhaupt noch zur Verfügung stand. 1997 war das Internet für den Alltagsgebrauch noch in den Kinderschuhen. Eine Monetarisierung solcher Internet-Magazine noch nicht denkbar. Selbst renommierte Magazine waren nur dann profitabel, wenn es Verlag hinter ihnen stand. Das ist heute, 2019, etwas anders.

Kultur-Magazin in seinen AnfängenDas Kultur-Magazin war in seinen Anfängen und seinen zwei Relaunches nicht als kommerzielles Magazin konzipiert. Das sporadische Veröffentlichen von Artikeln rechtfertigte auch keinen Umsatz. Es war schlicht Sprachrohr für mich, Peter Killert, meinen Vorlieben ein Forum zu geben.

So war der Untertitel eine zeitlang “Kultur für die Twens der Jahrtausendwende” und diverse Essays hatten nicht selten beinahe prophetischen Charakter. Ein Artikel im September 2001 mit dem Titel “Rosinenbomber über Kabul” nahm das vorweg, was dann jahrelang, vermutlich bis heute, eines der Hauptthemen internationaler Politik war: die Rechtfertigung von Gewalt als Mittel vor dem Hintergrund einer Abwärtsspirale und der Spaltung von Gesellschaften.

 

Polarisierend

Kultur-Magazin in den 90er Jahren, Hommage Anton CorbijnAuch ein Artikel zum Rücktritt von Oskar Lafontaine, den ich als Feigling bezeichnet hatte, rief viele Reaktionen auf dem Plan. Ich sollte mich doch eher als Großkritiker der Hip-Hip-Szene versuchen, statt Artikel schreiben zu wollen. Besonders in diesem Fall möchte ich hervorheben, wie treffend meine Analyse damals war. Lafontaine hatte damals großkotzig angekündigt, nur noch “Privatmann” sein zu wollen – mir war klar, dass Menschen ohne Rückgrat nicht darauf verzichten werden, ihrem eigenen BlaBla lauschen zu wollen.

Artikel - WebWegWeiser. Kultur-MagazinEines der wichtigsten Features war “a tribute to Anton Corbijn” – den vermutlich wichtigsten Fotografen und Artworker der letzten Jahrzehnte. Meine Vorliebe für die Musik von Depeche Mode – sie werden einiges im Kuktur-Magazin zu Depeche Mode finden – war Auslöser für die Sammlung seiner schönsten Fotografien. Die Klickzahlen für diesen Bereich des Kultur-Magazins waren damals beachtlich. Das war in den 90er Jahren. Mittlerweile ist Corbijn auch durch Regiearbeiten von Spielfilmen in Erscheinung getreten (“Control” oder “The American”).

Und immer wieder gab es schöne Reaktionen. Immer dann, wenn man einige Perlen entdeckt hat. Menschen, die ganz aufgewühlt die Artikel lesen oder die mir schreiben, dass es tool ist, dass jemand so denkt und so schreibt … . Das baut auf.

Kommerzieller Relaunch

Jetzt, um Juni 2019 wird ein weiterer Versuch gestartet, das Kultur-Magazin zu neuem Leben zu erwecken. Diesmal tatsächlich mit einem kommerziellen Hintergedanken. Das bedeutet, es gibt hier Werbung und sogenannte Affiliate Links, bei denen ich eine kleine Provision erhalte. Ich gehe von mindestens zwei Jahren aus, in denen ich mit dem Kultur-Magazin noch nicht einmal die minimalen Kosten für seinen Betrieb werde decken können. Langfristig möchte ich aber schon, dass das Kultur-Magazin eine gewisse Relevanz bekommt. Mal schauen, wie sich das entwickelt …

Vom Kultur-Magazin gibt es übrigens keine Printausgabe. Es  steht kein Verlag hinter diesem Projekt. Das Kultur-Magazin ist ein reines Online-Projekt des Autors und Softwareentwicklers Peter Killert.

Webseite des Autors Peter Killert

Softwarenentwicklung code-is-poetry.de

Informationen für Autoren und Autorinnen, Verlage, Journalisten etc. und wie Sie am besten mit uns in Verbindung treten, finden Sie hier.