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Zeitalter der Medien und Kommunikation

So wird man diese Epoche in späteren Zeiten nicht nennen. Selbst wenn es unbestritten zu keiner Zeit vorher, so viele Hilfsmittel gerade dafür gegeben hat. Kommunikation verkommt zu Daumen- und Herzchenklicken, kopieren von Sinn-Kärtchen oder coolen Sprüchen. Ich frage mich, ob das intellektuelle Getue nur noch ein Zeichen von Hilflosigkeit ist, oder ob unsere Kultur verrottet. Mag sich der Leser über den Spruch mokieren, stelle ich aber immer wieder fest, daß es scheinbar nur noch darum geht, zu zeigen was auf den Hochschulen gelernt wurde um so den Nimbus von Bildung aufrechtzuerhalten. Auseinandersetzung mit Dingen und Menschen ist nur durch Kommunikation möglich. Man sollte mehr Lehrgänge dafür anbieten. Teuer müssen sie sein, sonst nimmt sie keiner in Anspruch.

Hallo Anton,

ich glaube, dass die Genrationen vor uns genau dasselbe gedacht haben. Fernsehen führt zur Verblödung, Computerspiele machen dumm usw. - das mag ja zum Teil auch richtig sein. 4 Millionen Deutsche schauen sich zum Beispiel im Dschungel-Camp an, wie andere Menschen Kakerlaken fressen. Das ist schon übel, keine Frage.

Man sollte aber trotzdem vorsichtig damit sein, immer alle Menschen gleich und pauschal zu beurteilen. Nicht jeder, der Herzchen auf dem Smartphone anklickt ist dumm, nicht jeder studierte Kopf ein Blender und ich bin sicher, dass es genug Menschen gibt, die trotz aller neuen Formen der Kommunikation das Persönliche dennoch zu schätzen wissen. Also ich sehe auch positive Dinge, die gegen eine Verrottung der Kultur sprechen. Zum Beispiel Menschen, die sich in so einem Forum anmelden und diskutieren 🙂

P.

Hallo Peter,

in der Tat, ist nicht alles zu verdammen. Was aber nicht die Schärfe des Schwertes nimmt. Es geht immer weiter. Ich bin auch davon überzeugt, dass die Verdrehungsküstler sich auf Dauer nicht behaupten können.

Anton.