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Aktuelle Beiträge

Der Visionär – ein Stinker, eine Heulsuse?

Steve Jobs selbst hat diese Biographie autorisiert. Isaacson, der zuvor mit Biographien über Albert Einstein und Henry Kissinger bekannt geworden ist, hat – ohne es vermutlich in dem Moment, in dem er den Auftrag annahm – mit dieser Biographie seinen größten Coup gelandet. Nicht nur in Deutschland ist dieses Buch seit Wochen auf den vorderen Plätzen der Bestsellerliste zu finden.

Sicher trägt der tragische Tod des Apple – Gründers dazu bei. Die Frage, ob diese Biographie auch ohne Tod von Steve Jobs ein Bestseller geworden wäre, erübrigt sich. Ich behaupte dennoch, dass dies so wäre. Dabei hatte Isaacson lange gezögert, dieses Buch überhaupt zu schreiben. „Wenn Sie über meinen Mann schreiben wollen, dann sollten sie jetzt mit ihrer Arbeit beginnen.“, sagte die Ehefrau von Jobs Ende 2008 zu dem Autor, ahnend, was das Schicksal bereithielt.

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Von Amrum nach Kalifornien: Sebastian Dörken

Der Berliner Fotograf Sebastian Dörken ist ab sofort mit einer neuen Serie bei der Online-Galerie platform vertreten. Die Auflage der Serie ist auf 75 Stück limitert. Sie trägt den Namen „Santa Cruz Fair“, bezugnehmend auf das Surfer-Paradies an der kalifornischen Pazifikküste. Die Bilder sind in verschiedenen Größen und Druckarten bei platform verfügbar. Sie zeigen einmalige Fotokunst in beeindruckenden Farben.
Sebastian Dörken schafft es auch in dieser Serie seine Bilder auf einen fast minimalistischen Ausschnitt zu reduzieren. Er fängt einzelne Gondeln einer Seilbahn ein, zeigt nur die erste Kurve einer Achterbahn. Trotzdem ensteht im Kopf des Betrachters sofort das ganze Bild. Dörken schafft es mit ausgewählten Blickwinkeln eine komplexe Szenerie darzustellen. Der Jahrmarkt im „golden state“ erwacht beim Betrachten zum Leben. Das kräftige Blau des Himmels und die Kontraste, die durch die einzelnen Objekte entstehen, erzeugen ein ausdrucksstarkes Fotokunst-Erlebnis.

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Spätzünder VII – Die satirische Quartalsabrechnung

Prost Neujahr rufen die Spätzünder der Herkuleskeule in ihrer inzwischen siebenten Ausgabe: ein Prost auf den sächsischen Innenminister, dessen Pressesprecher erklären wird, warum die Überwachung der Linken der beste Kampf gegen Rechtsradikalismus ist, ein Glückwunsch an Bushido, der den Integrationsbambi gewann und die erste wirklich angemessene Würdigung der Lebensleistung von Steve Jobs … nur einige der zahlreichen Themen, die die Spätzünder mit gewohnter Schwärze anpacken.

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Tourneestart: “Ab dafür!” von & mit Bernd Gieseking

Wieder geht ein Jahr zur Neige. Kabarettist Bernd Gieseking führt Protokoll, zieht Bilanz und kommentiert. Wie ein Gefäßchirurg operiert er am offenen Jahr, genussvoll seziert er Peinlichkeiten und Höhepunkte. Politik, Gesellschaft und Kultur, die elektronischen Medien und die Tagespresse geben immer wieder die Stichworte für Giesekings rasante Achterbahnfahrt durchs vergangene Jahr.

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ACHTUNG BABY – Ein Klassiker wird 20 Jahre alt

Es ist tatsächlich schon zwanzig Jahre her: U2 veröffentlichen eines ihrer bis heute erfolgreichsten Alben. ACHTUNG BABY erschien 1991 nachdem sich U” mit JOSHUA TREE und der Dokumentation RATTLE & HUM den Status einer absoluten Kultband erworben hatten. Bis heute. ACHTUNG BABY brachte unter anderem die grandiosen Songs “ONE”, “EVEN BETTER THAN THE REAL THING” und “THE FLY” hervor. Die anschliessende Zoo-TV Tour, auf der Bono über einen großen Bildschirm sensationeller Weise mit verschiedenen Menschen auf der ganzen Welt verbunden war – heute niedlich und nostalgisch – ist ein Klassiker bis heute.

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Bonner Kammersinfonie – Konzert zum Ewigkeitssonntag

Am Samstag, den 19.November 2011 um 20 Uhr wird die BONNER KAMMERSINFONIE unter Leitung des Bonner Dirigenten und Geigers Philipp Michael Barth in der Schlosskirche an der Universität ein Konzert zum Ewigkeitssonntag geben. Im Mittelpunkt des Konzertprogramms steht das selten gehörte, wunderbare “Stabat Mater” von Pergolesi für Sopran und Alt, gesungen von Dorothea Craxton, Sopran, und Ingeborg Danz, Alt.

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Deutscher Jugendvideopreis: Wettbewerb für junge Movie-Stars

Die Chance für Videogruppen und Nachwuchsfilmer: Der Deutsche Jugendvideopreis 2012 sucht neue Produktionen mit originellen Storys und interessanter Machart. Teilnehmen können Kinder und Jugendliche sowie junge Erwachsene bis 25 Jahre, die im Filmbereich nicht professionell tätig sind. Die Themen können frei gewählt werden. Beim zusätzlichen Sonderthema „Unterwegs“ darf die Fantasie auf Reisen gehen: durch Zeit und Raum, durch reale oder virtuelle Welten oder von einer Lebensphase zur nächsten. Ob Roadmovie, Dokumentation, Spielfilm oder Experimentalvideo – alle Umsetzungen sind möglich. Einzige Einschränkung beim Sonderthema: die Längenbegrenzung auf 15 Minuten. Infos und Teilnahmebedingungen gibt es auf www.jugendvideopreis.de.

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CityLeaks 2011 – Junge Künstler bringen Farbe in die Stadt

Vom 5. bis 25. September 2011 fand in Köln das erste internationale Urban Art Festival CityLeaks statt. Fester Bestandteil beim Entstehen der Kunstwerke waren Farben der Marke Sikkens.

Über 40 Künstler aus aller Welt, internationale Größen der Szene wie junge Talente gleichermaßen, schufen während des Festivals in verschiedenen Stadtteilen Kölns großformatige Kunstwerke an öffentlichen Plätzen und Hausfassaden. Ihre Werke werden von der Bevölkerung mit Staunen, Interesse und auch Bewunderung wahrgenommen. Beliebt sind die Werke von Pau Quintanajornet: Die chilenische Künstlerin, die seit zwanzig Jahren in Deutschland lebt, malte ihre Werke mit der Marke Sikkens, da sie die Vielzahl der Farbvarianten für die Darstellung ihrer großäugigen Figuren nutzen wollte. Auch viele andere Künstler nutzten für ihre Werke Farben des Hauptsponsors Akzo Nobel Deco GmbH, wie z.B. Captain Borderline oder Roa.

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Eugen Ruge erhält den Deutschen Buchpreis 2011

Der Gewinner des Deutschen Buchpreises 2011 ist Eugen Ruge. Er erhält die Auszeichnung für seinen Roman „In Zeiten des abnehmenden Lichts“ (Rowohlt). „Eugen Ruge spiegelt ostdeutsche Geschichte in einem Familienroman. Es gelingt ihm, die Erfahrungen von vier Generationen über fünfzig Jahre hinweg in einer dramaturgisch raffinierten Komposition zu bändigen. Sein Buch erzählt von der Utopie des Sozialismus, dem Preis, den sie dem Einzelnen abverlangt, und ihrem allmählichen Verlöschen. Zugleich zeichnet sich sein Roman durch große Unterhaltsamkeit und einen starken Sinn für Komik aus“, so die Begründung der sieben Jury-Mitglieder.

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Kultur ist der Rahmen der Zukunft – (Noch) Ein Nachruf auf Steve Jobs

Es gibt sie in den letzten Tagen zu Hunderten – warum ein weiterer Nachruf auf Steve Jobs? Nun, es ist das Kultur-Magazin, in dem dieser Nachruf veröffentlicht wird und der Unternehmer, der praktische Philosoph Jobs wurde schon mit vielen richtigen Gedanken bedacht. Schauen wir also mal, wie Steve Jobs die Kultur der Menschen verändert hat …

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Hildegard Knef - Neue biografische Enthüllungen der letzten Tage

Keine deutsche Künstlerin in den letzten fünfzig Jahren wurde von den Medien derart kaltherzig gejagt und gnadenlos bloßgestellt wie Hildegard Knef: Umso erstaunlicher ist es, dass diese Schriftstellerin, Sängerin und Schauspielerin in ihren schwersten Jahren in Bezug auf Image und Gesundheit sich gerade einem Illustriertenredakteur grenzenlos anvertraute. In einer sensibel verfassten und dabei ergreifenden, aufrüttelten Beschreibung – soeben auf die Shortlist des Health Media Award 2011 gewählt - gelingt dem früheren Geschäftsführenden Redakteur der Zeitschrift BUNTE, Imre Kusztrich, jetzt ein Porträt der Künstlerin aus einem Blickwinkel, der bisher fehlte: Sein Buch „Ich bin kein Mannequin für Krebs – Reden, fühlen, zittern mit Hildegard Knef“ beschreibt eine von Krankheit und Schmerz geplagte, von Zweifeln belastete und von Zukunftsängsten gezeichnete Frau – auf sich allein gestellt in dem Bestreben, die Familie zu ernähren, ihre Fans zu begeistern und gleichzeitig der Öffentlichkeit ihren wahren gesundheitlichen Zustand zu verbergen.

Ein großes Kapitel der Musikgeschichte ist abgeschlossen: R.E.M. geben Auflösung bekannt.

R.E.M. haben 31 Jahre lang große Musikgeschichte geschrieben. Die einstige Indie-Band, seit 1997 nur noch ein Trio, war mit Hits wie "Loosing My Religion" oder "Everybody Hurts" einst die bestbezahlteste Band der Welt. Eine der ganz wenigen Größen, die die grössten Stadien der Welt füllen können. Heute haben R.E.M. offiziell ihre Trennung bekannt gegeben... : "I hope our fans realize this wasn't an easy decision; but all things must end, and we wanted to do it right, to do it our way. "We have to thank all the people who helped us be R.E.M. for these 31 years; our deepest gratitude to those who allowed us to do this. It's been amazing."

WDR Jazzpreis 2011 geht an Pablo Held und Niels Klein

Die Gewinner des WDR Jazzpreises 2011 stehen fest. In der Kategorie „Jazz Improvisation“ entschied sich die Jury für den in Köln lebenden Pianisten Pablo Held. In der Kategorie „Jazz Komposition“ geht der Preis an Jazzmusiker Niels Klein. Beide Auszeichnungen sind mit jeweils 10.000 Euro dotiert. Den Preis für den „Jazz Nachwuchs NRW“ erhält die Big Band der Fachhochschule Düsseldorf. Der Ehrenpreis des WDR Jazzpreises wird in diesem Jahr für besondere Verdienste der Hochschulausbildung NRW vergeben. Preisträger sind die Jazz-Studiengänge der Musikhochschulen in Köln und Essen.

Die Einsamkeit der Ameise: Eine poetische Reportage aus Japan von Luise Aedtner

Die Münchner Fotografin Luise Aedtner präsentiert ab September Bilder ihrer poetischen Reportage aus Japan bei der online-Galerie platform. Aedtner ist im Jahr 2010 zwei Monate quer durch Japan gereist. Dort lernt sie die japanische Kultur in der Stadt und auf dem Land kennen. Und sie stellt fest: Japaner sind ein wenig wie Ameisen in einem riesigen Ameisenhaufen. Alles ist quirlig, alles wuselt herum. Wenn man aber den Blick auf die einzelne „Ameise“ lenkt, dann wirkt sie einsam, fast melancholisch.

Zehn Jahre danach: Rosinenbomber über Kabul

Dieser Essay erschien im Kultur-Magazin am 20.09.2001, neun Tage nach den Terroranschlägen in den USA. Zu diesem Zeitpunkt hatten sich die unkoordinierten Aussagen und Nachrichten schon ein wenig objektiver Berichterstattung untergeordnet. Aus heutiger Sicht würde ich einige Passagen nicht mehr so schreiben. Man merkt eben schon noch die Ahnung, wie sehr sich die Welt verändern würde. Die wichtigsten Diskussionen sind bis heute nicht abgeschlossen und die wichtigsten Fragen immer noch nicht beantwortet. Das Leitmotiv in diesem Artikel, nämlich Menschen "erobern" mit einem vermeintlichen Freiheitsgedanken erobern zu wollen, ist immer noch aktuell. So auch die Gründe, für ein Scheitern dieser Idee...

Das Böse im Film gebannt - Hymne und Verriss

Es ist mal wieder Zeit für einige Filmkritiken. Ich habe mir zwei relativ aktuelle Filme herausgesucht. Der eine ein Meisterwerk in meinen Augen, der andere masslos enttäuschend. Ob man beide Filme überhaupt miteinander vergleichen kann? Ja, "Black Swan" und "There Will Be Blood" lassen sich vergleichen. Sie sind nicht nur durch ihre Besetzung in der Oberliga Hollywoods anzusiedeln, sondern auch durch ihr Thema. Beide behandeln "Das Böse" und versuchen, es bildhaft darzustellen. Bei "Black Swan" ist dies vollends misslungen - "There Will Be Blood" hingegen lässt sich kaum überbieten.

Amy Winehouse - Ein Nachruf.

Der sogenannte "Klub 27" hat ein neues Mitglied: Amy Winehouse. Ihr Schicksal war absehbar und vielleicht gerade deswegen sind die Tatsachen besonders betrüblich. Selbst für einen wie mich, der mit R´n B, Soul, eben der Stilmischung, mit der Amy Winehouse bekannt geworden ist, eigentlich gar nichts anfangen kann. Legenden sind nicht nur unverwechselbar - das ist im Grunde jeder Künstler. Legenden sind nicht nur einzigartig in dem, was sie tun - das ist streng genommen jeder Mensch in seiner Welt. Legenden sind nicht nur stilbildend - ein Stil löst sich von dem Menschen selbst und kommt ohne ihn aus. Legenden sind alles zugleich und nicht kopierbar. Niemand wird jemals wieder Gitarre spielen wie Jimi Hendrix. Niemals wieder wird es so eine Sängerin geben.

Mark Knopfler und Bob Dylan gemeinsam auf Deutschlandtournee im Oktober

Zwei absolute Klassiker der Popgeschichte gehen zusammen auf Tour: Bob Dylan und Mark Knopfler werden im Oktober und November acht Konzerte in Deutschland geben. Der Vorverkauf für acht Konzerte in Deutschland hat soeben begonnen.

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DEMNÄCHST: HAUJOBB – Dead Market und elektronischer Zeitgeist * * * NaNoWriMo – Web 2.0 mit kreativer Explosion im Oktober * * * COLDPLAY – Die Werkschau.

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